Rundschreiben 24.03.2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
zur weiteren Personalplanung in den nächsten Tagen/Wochen und bzgl. der allgemein bestehenden Kontaktsperre im Land Hessen, bitten wir alle Führungskräfte (gilt erst mal verbindlich für Stadt und Eigenbetriebe) für ihren jeweiligen Bereich nochmals genau zu überlegen/zu definieren:

  • Wie viele Personen vor Ort im Rathaus/Dienststelle sind notwendig?
  • Wie viele Personen darüber hinaus können im Home Office arbeiten bzw. sind in Rufbereitschaft?
  • Wie viele Personen derzeit in dem jeweiligen Organisationsbereich aufgrund wegfallender Aufgaben nicht benötigt werden und für anderweitige Angebote/Dienste im Haus (Bürgertelefon, Fahrdienste, Botengänge, Notversorgung usw.) zur Verfügung stehen?
  • Diese wären beginnend ab heute wöchentlich dem Personalamt Herrn Schwabe/Herrn Kling mit der beigefügten Excel Übersicht zu melden.
  • Alle, die weder vor Ort, noch im Home Office sind und damit bei vollen Bezügen zu Hause sind, befinden sich im Bereitschaftsmodus. Das bedeutet u.a. dass die Kolleginnen und Kollegen ab jetzt unabhängig von ihrer Eingruppierung, Stellenbeschreibung etc. für alle anfallenden Aufgaben zur Verfügung stehen.
  • Alternative ist, von unserer großzügigen Regelung zum Abbau von Überstunden, bzw. Urlaub Gebrauch zu machen. Diese Regelungen gelten zunächst bis 19.04.2020.  Also auch für die, die jetzt schon für Ostern Urlaub genommen haben.
Bezüglich dem Umgang mit der Kontaktsperre möchten wir nochmals alle Führungskräfte und Beschäftigte darauf hinweisen, dass vorsätzliches und grob fahrlässiges Verhalten (auch im privaten Umgang), (z.B. durch Teilnahme an verbotenen Versammlungen aller Art) in aller erforderlichen Konsequenz arbeitsrechtlich geahndet werden. An dieser Stelle bitten wir Sie, die Beschäftigen aus den einzelnen Bereichen nochmals entsprechend zu sensibilisieren,  dass sie als Beschäftigte der Stadt auch eine entsprechende Fürsorgepflicht sowohl sich, als auch den Bürgern und Klienten der Stadt gegenüber haben.
 
Bezüglich der Homeoffice-Arbeitsplätze sind von den Führungskräften die weiteren Bedarfe von Hardwaretoken an das Personalamt, Herrn Kling und Herrn Schwabe, zu melden.
Z.Zt. stehen keine Token zur Verfügung, werden aber lt. bhg.it in Kürze geliefert. Gleichzeitig wird eine Alternative zu den bekannten Hardwaretoken überprüft.
Bleiben Sie gesund!

Rundschreiben 21.03.2020

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
die erste Woche im akuten Krisenmodus liegt hinter uns. Wir alle sind von der rasanten dynamischen Entwicklung betroffen.
 
Aber ich bin auch stolz auf das von allen Beteiligten und von Ihnen Geleistete.
Dafür vielen Dank!!
 
Dieses Zusammenstehen und tatkräftige Zupacken gibt Zuversicht, dass wir diese bis dato beispiellose Krise überstehen.
 
Status heute waren die Entscheidungen im Kontext Herunterfahren der städtischen Dienstleistungen, Schließung des Einzelhandels ebenso praktikable, wie die personalwirtschaftlichen Regelungen zur Aufrechterhaltung unserer Dienstfähigkeit für die Bürgerinnen und Bürger.
 
Grundsätzlich gilt aktuell und auch sicherlich für die nächsten Wochen, dass all unser Tun unter dem Motto zu stehen hat:
„Wie können wir helfen?“
Unbürokratisch, schnell und konsequent.

 
Unsere Gedanken sind bei denen, die krank sind, die aufgrund der aktuellen Einschränkungen des öffentlichen Lebens unserer Hilfe bedürfen und die von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise existentiell betroffen sind.
 
Bleiben Sie pflichtbewusst, engagiert und verantwortungsvoll bei uns.
Helfen Sie den Bürgerinnen und Bürgern von Hanau.
 
Wenn Sie Fragen, Hinweise, Ideen und Verbesserungsvorschläge haben, nutzen Sie unser Mitarbeiter/innentelefon:
Montag bis Freitag 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr: 06181 295 302
 
Sprechen Sie Ihre Führungskräfte an oder schreiben Sie uns direkt (in dringenden Fällen) stab-corona@hanau.de.
 
Weiter gilt, dass Sie unter www.corona.hanau.de alle aktuellen Informationen finden. Dort gibt es, ganz unten auf der Seite, auch eine eigene Rubrik „Mitarbeiterinfo“, in der Sie alle Rundschreiben finden. Wir wollen auf diesem Weg sicherstellen, dass auch Kolleginnen und Kollegen ohne Dienst-PC auf aktuelle Mitarbeiter-Informationen zugreifen können.
 
Zudem lege ich Ihnen ans Herz, sich über den städtischen Twitter-Kanal (@Brueder_Grimm) zu informieren – dort erhalten Sie aktuelle Neuigkeiten sowie auch einen Hinweis, wenn neue Mitarbeiter-Informationen auf der Homepage verfügbar sind.
 
Darüber hinaus sind aktuelle Informationen über meinen Facebook-Kanal erhältlich (https://www.facebook.com/claus.kaminsky/) sowie über meinen Instagram-Account (https://www.instagram.com/clauskaminsky).
 
Alle aktuellen Pressemitteilungen der Stadt Hanau sind auf der Homepage www.hanau.de nachzulesen. Sollten Sie die Meldungen jedoch lieber als E-Mail direkt in Ihr Postfach beziehen wollen, können Sie ein für Sie kostenloses Abonnement bei unserem Internetdienst „Presse-Service“ abschließen. 
Dazu müssen Sie lediglich auf www.presse-service.de gehen und rechts im Kästchen “Meldungen abonnieren“  auf  die Worte „Zur Anmeldung. . .“ klicken, dann Ihre Email-Adresse eingeben und anmelden. 
Wählen Sie anschließend unter den zur Auswahl stehenden Städten „Hanau“ aus. Danach können Sie einzelne Themenbereiche auswählen oder alle anklicken. Sie erhalten wenig später eine E-Mail von Presse-Service, die Sie auffordert das Abo zu bestätigen. Nachdem Sie das getan haben, erhalten Sie zukünftig automatisch alle Pressemitteilungen der Stadt als E-Mail direkt in Ihr Postfach geliefert und sind immer aktuell informiert.
 
Schlussendlich weise ich Sie auf unsere neue Kampagne „Hanau Helden“ hin, in der wir den Menschen ein Gesicht geben wollen, die jetzt den Laden in unserer Stadt am Laufen halten. Dazu gehören selbstverständlich auch die Kolleginnen und Kollegen aus unserem Haus. Wenn Sie jemanden wissen, der es verdient, auch als „Hanau Held“ vorgestellt zu werden, senden Sie uns gerne eine E-Mail an hanauhelden@hanau.de. Die Kampagne startet am Samstagnachmittag in den sozialen Netzwerken und im Internet unter www.helden.hanau.de.
 
In diesem Sinne vielen Dank und bleiben Sie gesund.
 
Viele Grüße aus der Brüder-Grimm-Stadt Hanau
Claus Kaminsky
Oberbürgermeister

16.03.2020

Rundschreiben
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
aktuell werden wir recht häufig auf den Umgang mit dem Coronavirus angesprochen. Wie verhalte ich mich beim Zusammentreffen mit Menschen und wie schütze ich mich und andere vor der Ausbreitung des Virus?
 
Aus diesem Grunde haben wir uns entschieden, Ihnen die wichtigsten Informationen und Fragen, die in diesem Zusammenhang entstehen, zu beantworten. Wir haben unsere Informationen der Homepage des Robert-Koch-Instituts (kurz RKI) entnommen. Ständig aktualisierte Informationen können Sie aber auch selbst unter folgender Homepage (www.rki.de) in Erfahrung bringen.
 
Für Rückfragen hierzu stehen Ihnen Frau Bomhardt-Muth, ( 06181/295-424 im Personalamt oder Herr Wolff, ( 06181/6686073 von der BAUProjekt Hanau GmbH (Projektleiter Gesundheitsstandort Hanau) jederzeit gerne zur Verfügung.

 

16.03.2020

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
wie Sie der Nachrichtenlage entnehmen können, verschärft sich die Corona-Krisenlage täglich. Um das Verbreiten des Virus durch so wenig Sozialkontakte wie möglich zu verlangsamen und gleichzeitig die von der Stadt Hanau zu erbringende Daseinsvorsorge mit einem Mindestangebot weiter zu gewährleisten, werden weitere organisatorische und personalwirtschaftliche Entscheidungen nötig:
 
Ihre Führungskräfte wurden angewiesen aufzulisten, welche Leistungen

  • im Sinne von Daseinsfürsorge zwingend zu erbringen sind (Priorität1),
  • im Sinne von Aufrechterhaltung des wirtschaftlichen und sozialen Lebens geboten sind (Priorität2)
  • im Sinne von Aufarbeitung von Rückständen jetzt sinnvollerweise getan werden können (Priorität 3)
jetzt nicht erbracht werden.
 
Ziel ist, die Arbeitsfähigkeit der Unternehmung Stadt insbesondere mit Blick auf die Leistungen der Priorität 1 mittelfristig unter den Bedingungen der Corona-Epidemie aufrecht zu erhalten.
Daraus folgt, dass die Arbeit in den Rathäusern und Außenstellen, den Eigenbetrieben und Städtischen Gesellschaften auf das Nötigste zu beschränken ist.
Folglich kommunizieren wir noch heute Abend öffentlich, dass Rathaus, Technisches Rathaus, Ordnungsbehörde und weitere Dienststellen mit Publikumsverkehr schließen. Für Notfälle wird eine Hotline angeboten. Welche Leistungen in ihrem Bereich Notdienste bereitstellen müssen, klärt ihre Führungskraft.
Zugang haben ab 17. März nur noch Bürgerinnen und Bürger, für die eine Dienstleistung unabdingbar zu erledigen ist. In diesen Fällen ist zuvor eine Anmeldung per Telefon oder E-Mail Voraussetzung. In solchen Fällen werden die Betroffenen von städtischen Bediensteten am Eingang abgeholt und durch das Haus gelotst.
Wenn Notdienste einzurichten sind, so für Wohnungslose, im Kommunalen Sozialen Dienst und im Pflegebüro, sind die Namen der jeweiligen Ansprechpartner*innen denen bekannt, die am Hauseingang Dienst tun.
 
Vor diesem Hintergrund und entsprechend den Hinweisen des Landes Hessens sowie des Hessischen Arbeitgeberverbandes gelten ab morgen grundsätzlich folgende Regeln:
In Quarantäne werden gestellt: Beschäftigte aus Risikogebieten, zu denen aktuell auch Österreich zählt. Hierzu verweisen wir auf die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Diese müssen sich telefonisch bei dem Vorgesetzten melden. Sie werden für 14 Tage von der Arbeit freigestellt; können nach Möglichkeit im Home-Office arbeiten
AU-Bescheinigungen sind erst ab dem 8. Werktag vorzulegen
Beschäftigte, die keine Möglichkeit der Kinderbetreuung haben, z.B. Schließung der Kinderkrippe, Kita oder Schule werden unter Fortzahlung der Bezüge freigestellt.
Beschäftige mit einem erhöhten Risiko oder ab 60 Jahre können
nach Einschätzung der Führungskraft
auf eigenen Wunsch
ihre Arbeitsleistung von zuhause aus erbringen. Sollte dies nicht möglich sein, ist eine Freistellung möglich.
Als Beschäftigte mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Corona-Krankheitsverlauf gelten solche ab 60 Jahren und solche mit einer Grunderkrankung wie Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber, der Niere, sowie Krebserkrankungen.
Die jeweiligen Führungskräfte definieren, wer zur Erledigung unabweisbarer Dienstgeschäfte  am Arbeitsplatz verbleiben muss, wer seine Arbeit im Home-Office erbringen soll  (ggf. im Wechsel) und wer im Sinne von langfristiger  Aufrechterhaltung  der Leistungsfähigkeit Unternehmung Stadt (ggf. im Wechsel) vorsorglich im Sinne von Bereitschaft nach Hause (unter Entgeltfortzahlung) geschickt wird.
Diejenigen die nicht unmittelbar unabkömmlich sind werden gebeten, sich über ihre Führungskraft freiwillig für Dienst- und Hilfeleistungen genereller Art zu melden (z.B. Bürgertelefon).
Diejenigen, die die nicht unabkömmlich sind, können in Absprache mit ihren Führungskräften Urlaub und Überstunden nehmen (50 % Regelung, das heißt für eine Woche Urlaub werden 2,5 Tage angerechnet, für eine Woche 19,5 Gleitzeitguthaben. Für Teilzeitkräfte wird eine analoge Regelung getroffen. Diese ist jeweils Woche für Woche zu verlängern. In dieser Woche haben sie dann natürlich auch keine Bereitschaft.
Dienstreisen entfallen grundsätzlich genauso wie Fortbildungen.
Das Kiosk im Rathaus ist mit Wirkung vom 17.03.2020 geschlossen
Interne Besprechungen sind auf ein Minimum zu reduzieren und mit einem Mindestabstand der Teilnehmenden von 1,5 Metern zu beschränken und möglichst telefonisch zu führen. Besprechungen mit externen Teilnehmenden bedürfen der Einzelgenehmigung der Vorgesetzten.
 
Ab Dienstag 8:00 Uhr steht Ihnen ein Mitarbeitertelefon unter der Durchwahl HU 295-302 für Ihre Fragen zur Verfügung.
Es liegt in der Natur der Sache, dass wir noch nicht für jeden Einzelfall diese Grundlinien mitdenken können. Daher werden wir im Laufe der nächsten Tage in Zusammenarbeit mit Ihren Führungskräften, Personalräten und der Gleichstellungsbeauftragten diese kontinuierlich weiterentwickeln.
 
Viele Grüße aus der Brüder-Grimm-Stadt Hanau
Claus Kaminsky
Oberbürgermeister

15.03.2020

15.03.2020
Sehr geehrte Kolleginnen,
sehr geehrte Kollegen,

wie Sie sicherlich in Ihrem privaten Umfeld gerade erleben, ist die Entwicklung im Zusammenhang mit dem Coronavirus überaus dynamisch. Deshalb wende ich mich auf diesem Weg mit neuen Informationen an Sie als Beschäftigte, die die Mitteilung vom Freitagnachmittag/Freitagabend ergänzen bzw. präzisieren, da das Land Hessen am späten Freitagabend weitreichende Anordnungen erlassen hat.
Schließung von Kindertagesstätten und Schulen.
Die Kindertagesstätten und Schulen sind in Hessen bis zum 19. April 2020 geschlossen, dies gilt auch für die Betreuung durch Tagesmütter/-väter. Für Kinder, deren Eltern in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind, werden Notbetreuungsplätze vom Eigenbetrieb Kindertagesstätten sowie an den Schulen angeboten. Diese sind allerdings nur unter strengen Voraussetzungen und über den Arbeitgeber bzw. die Vorgesetzte/den Vorgesetzten verfügbar – nähere Informationen sowie die erforderlichen Formulare hierzu finden Sie unter www.corona.hanau.de
 
Krankmeldungen
Alle Beschäftigten haben sich im Falle einer Erkrankung, wie bisher, am ersten Tag der Erkrankung bei ihrer Dienststelle krank zu melden. Es wird erst ab dem 8. Arbeitstag die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verlangt.
 
Rückkehr aus einem Risikogebiet und Kontakt mit einem Infizierten
Beschäftigte, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem vom Robert-Koch-Institut (RKI) festgelegten Risikogebiete (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) aufgehalten haben und nach Deutschland zurückkehren, haben die Personalverwaltung unaufgefordert telefonisch über ihre Rückkehr aus einem Risikogebiet zu informieren.
Für diese Beschäftigten wird nach der Rückkehr die Präsenzpflicht aufgehoben. Es wird angeordnet, dass sie 14 Tage nach der Rückkehr Ihren Dienst, Ihre Arbeitsleistung, sofern möglich, mit ihrem mobilen dienstliche PC von zuhause erbringen. Diese Regelung gilt auch für Beschäftigte, die mit einem Infizierten Kontakt hatten.
 
Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen ab einem Alter von 60 Jahren
Nach den Informationen des Robert-Koch-Instituts steigt das Risiko einer schweren Erkrankung mit dem Coronavirus COVID-19 ab dem 60. Lebensjahr überproportional mit dem Alter an. Zur Vermeidung dieses Risikos wird allen Beschäftigten ab einem Alter von 60 Jahren die Möglichkeit eingeräumt, ab sofort ihren Dienst, sofern möglich, mit ihrem mobilen dienstlichen PC von zuhause zu erbringen. Zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sind von dieser Regelung insbesondere ausgenommen die Beschäftigten im Bereich der Feuerwehr.
 
Weiterer Ablauf Ihrer Arbeit
Am Montagvormittag findet eine Abstimmung mit allen Führungskräften statt, in der besprochen und geregelt wird, wie Ihr Arbeitseinsatz in den kommenden Tagen gestaltet wird. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Laufe des Montags.
 
Aktuelle Informationen zur Lage in Hanau finden Sie stets auf der eigens eingerichtete Homepage www.corona.hanau.de. Dort ist auch eine umfangreiche Fragen-und-Antworten-Liste verfügbar, die ständig aktualisiert wird.
Diese kann Ihnen auch dabei helfen, Fragen der Bürgerinnen und Bürger, die möglicherweise bei Ihnen direkt auflaufen, zu beantworten.
Ansonsten verweisen Sie Bürgerinnen und Bürger bitte an das Bürgertelefon, das am Sonntag von 9 bis 18 Uhr und am Montag von 7 bis 18 Uhr unter 06181-6764117.
Sollten Ihnen relevante Fragen einfallen, die noch nicht auf der Homepage veröffentlicht sind, melden Sie diese bitte per E-Mail an stab-corona@hanau.de.
 
Am Montag werden wir zudem ein Telefon für Fragen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schalten, die Telefonnummer wird Ihnen noch mitgeteilt.
 
Bleiben Sie gesund und achten Sie auch auf Ihre Mitmenschen.
 
Viele Grüße aus der Brüder-Grimm-Stadt Hanau
Claus Kaminsky
Oberbürgermeister

13.03.2020

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
 
aufgrund der dynamischen Entwicklungen rund um das Corona-Virus haben wir heute in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen des Main-Kinzig-Kreises entschieden, dass die städtischen Kindertagesstätten und Schulen ab Montag bis zunächst 10. April 2020 geschlossen sind.
 
Für die Kolleginnen und Kollegen, die im Kontext der öffentlichen Daseinsvorsorge unabkömmlich sind, aber Betreuungsproblem haben, bietet der Eigenbetrieb Kindertagesstätten eine Notversorgung an. Dies gilt insbesondere für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums, der Feuerwehr, des Ordnungsamts, technischer Einrichtungen und der Pflegeeinrichtungen.
Sollten Sie akuten Betreuungsbedarf haben, kontaktieren Sie bitte Ihre Vorgesetzte bzw. Ihren Vorgesetzten.
 
Für alle anderen Kolleginnen und Kollegen gilt: Sofern Sie aufgrund einer Kita- oder Schulschließung die Betreuung selbst sicherstellen müssen und daher nicht zur Arbeit kommen können, stimmen Sie bitte mit Ihrer Führungskraft ab, ob Sie ggf. im Home-Office arbeiten oder die Gleitzeitregelungen ausschöpfen können. In besonderen Fällen kann auch eine bezahlte Freistellung erfolgen.
 
Darüber hinaus haben wir, dem Grundsatz folgend, alle vermeidbaren Sozial-Kontakte zu vermeiden, beschlossen, dass sämtliche städtischen Veranstaltungen abgesagt und sämtliche städtischen Veranstaltungsörtlichkeiten gesperrt werden.
 
Für die Verwaltung gilt ab Montag: Bereiche mit Bürgerkontakt bieten nur Notdienste an, d.h. Bürgerinnen und Bürger dürfen nur zwingend notwendige Anliegen vortragen. Welche Leistungen dies im Einzelnen sind, wird von den jeweiligen Führungskräften in Abstimmung mit dem Stab definiert.
 
Für Montagvormittag ist eine Abstimmung mit den Führungskräften und Personalvertretungen sowie den Gleichstellungsbeauftragten angesetzt. Anschließend erhalten Sie weitere Informationen. Am Montag wird auch ein spezielles Telefon für alle Frage von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geschaltet. Das Bürgertelefon ist seit heute geschaltet und unter 06181/6764117 zu erreichen. 
 
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der beigefügten Pressemitteilung.
 
Viele Grüße aus der Brüder-Grimm-Stadt Hanau
Claus Kaminsky
Oberbürgermeister

Rundschreiben OB Anlage

12.03.2020

Liebe Kolleginnen
und Kollegen,
 
ich habe in der Öffentlichkeit darauf hingewiesen, dass sich Bürgerinnen und Bürger nicht von der Panikmache anstecken und den gesunden Menschenverstand walten lassen sollten. Dies gilt auch für uns!
 
Derzeit gibt es eine Allgemeinverfügung des Hessischen Sozialministers Klose, dass ab 13. März bis zunächst 10. April Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besucherinnen und Besuchern (ausgenommen sind Bildungseinrichtungen) abzusagen sind.
Der Main-Kinzig-Kreis hat dies heute Abend noch erweitert und verfügt, dass Indoor Veranstaltungen mit 300 und mehr Teilnehmern abzusagen sind (dies gilt auch zunächst bis zum 10. April).
Für kleinere Veranstaltungen mit weniger als 300 Gästen gilt in Absprache mit den Gesundheitsexperten zudem die Empfehlung, eine Absage oder Verschiebung im Einzelfall zu prüfen.
 
Mit Zunahme von Coronafällen wächst auch bei allen Beschäftigten die Sorge und die Unsicherheit.
 
Seit Tagen beschäftigt uns die Frage zum richtige Umgang mit dem Coronavirus. Fest steht, dass es heute noch kein Patenrezept gibt, diese Situation aufzulösen. Gleichwohl gibt es Dinge, die vorsorglich getan werden können. Der beste Schutz sind Hygienemaßnahmen, die zu beachten und einzuhalten sind
 
Um alle Fragestellungen intern wie extern zu beantworten bzw. einen richtigen Umgang dafür zu finden, wurde ein städtischer Lenkungsstab eingerichtet, der sich mit vielfältigen Fragen beschäftigt.
 
Der städtische Lenkungsstab mit Hanaus Feuerwehrchef Peter Hack und Dr. Silke Hoffmann-Bär, Karl-Georg Wolff, Martina Kischel und Martin Bieberle bewertet täglich die Situation neu. Diese stehen in einem engen Schulterschluss mit dem Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises und der Ersten Kreisbeigeordneten, Susanne Simmler.
 
Es gibt im täglichen Miteinander Situationen, die immer wieder Fragen aufwerfen. Wir versuchen, hier schnellstmöglich diese Fragen aufzugreifen und zu beantworten. Eine erste FAQ-Liste fügen ich dieser Information bei. Gerne können Sie alle Fragen, die in diesem Zusammenhang entstehen, an folgende Mailanschrift senden:
 
stab-corona@hanau.de
 
Wir versuchen zeitnah die aufkommenden Fragen zu beantworten. Hierzu werden wir bei Bedarf die FAQ immer wieder aktualisieren.
 
Folgende Fragestellungen werden derzeit in der Lenkungsgruppe behandelt:
 

  • Wer ist Ansprechpartnerin / Ansprechpartner (Hier gilt zunächst immer die / der jeweilige Vorgesetzte)?
  • Wie gehen wir mit Dienstbesprechungen, Tagungen, Schulungsmaßnahmen um (Hier gilt: Soviel Normalität wie immer unter ggf. Betrachtung des Einzelfalls)?
  • Wie gehen wir mit Verdachtsfällen um, welche Infokette möchten wir bilden?
  • Was kann präventiv – neben den Hygienebestimmungen – geschehen?  
Weitere Informationen erhalten Sie auf folgenden Homepages:
 
www.hanau.de
www.mkk.de
www.rki.de
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html
 
Das Bürgertelefon des Main-Kinzig-Kreises ist von 9 bis 18 Uhr unter 06051-8510000 geschaltet.

Rundschreiben 03.03.2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
aktuell werden wir recht häufig auf den Umgang mit dem Coronavirus angesprochen. Wie verhalte ich mich beim Zusammentreffen mit Menschen und wie schütze ich mich und andere vor der Ausbreitung des Virus?
 
Aus diesem Grunde haben wir uns entschieden, Ihnen die wichtigsten Informationen und Fragen, die in diesem Zusammenhang entstehen, zu beantworten. Wir haben unsere Informationen der Homepage des Robert-Koch-Instituts (kurz RKI) entnommen. Ständig aktualisierte Informationen können Sie aber auch selbst unter folgender Homepage (www.rki.de) in Erfahrung bringen.
 
Für Rückfragen hierzu stehen Ihnen Frau Bomhardt-Muth, ( 06181/295-424 im Personalamt oder Herr Wolff, ( 06181/6686073 von der BAUProjekt Hanau GmbH (Projektleiter Gesundheitsstandort Hanau) jederzeit gerne zur Verfügung.

Informationen des Robert-Koch-Instituts, Stand 02.03.2020

Was sollten Personen tun, die fürchten, sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert zu haben, oder die aus Regionen zurückkehren, in denen es zu Übertragungen kommt?
· Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Personen, die sich in einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von akuten respiratorischen Symptomen (Definition: Akute respiratorische Erkrankungen (ARE) sind definiert als Pharyngitis, Bronchitis oder Pneumonie mit oder ohne Fieber) sollten sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten und, nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise, einen Arzt aufsuchen.

Risikogebiete (Aktuell Stand 02.03.2020)

  • In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang.
  • Im Iran: Provinz Ghom
  • In Italien: Region Emilia-Romagna, Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien.
  • In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
 
Für Reisende aus Regionen, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie - nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten sie unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten. Für alle Flugreisende aus China gilt seit dem 15.02.2020 ein besonderes Verfahren.
 
Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?
Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden.
 
Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?
Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Niesetikette, gute Händehygiene (siehe „Die 10 wichtigsten Hygienetipps“) sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.
 
Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten respiratorischen Infektionen sinnvoll?
In der allgemeinen Bevölkerung sind die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von Krankheitsverdächtigen Personen.