Veranstaltungen bis 250 Personen wieder erlaubt Corona-Regeln für Hanau wieder gelockert (08.09. 09:00 Uhr)

"Die Hanauerinnen und Hanauer haben im dynamischen Corona-Prozess bewiesen, dass sie sich schnell auf neue Gegebenheiten einstellen können. Das freut mich sehr", bewertet Oberbürgermeister Claus Kaminsky die nun gelockerten Corona-Regeln. Weil das Infektionsgeschehen Ende August rasant angestiegen war, hatte die Stadt Hanau in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem Kreisgesundheitsamt für Hanau die Corona-Vorschriften verschärft. Sie galten seit dem 24. August auch für Maintal, Bruchköbel, Erlensee, Neuberg und Nidderau. Weil die Infektionszahlen rückläufig waren, hob das Kreisgesundheitsamt nun die Allgemeinverfügung mit den strengeren Regeln auf. Kaminsky: "Das ist ein gutes Zeichen. Gleichwohl gelten weiterhin Regeln, an die wir uns halten müssen." Das Hygiene-Team der Stadt Hanau ist auch weiterhin gemeinsam mit der Stadtpolizei vom Ordnungsamt und auch der Landespolizei unterwegs, um in den Stadtteilen und der Innenstadt die Einhaltung der Corona-Regeln zu kontrollieren und beratend zur Seite zu stehen. "Wir sind weiterhin im Ausnahme-Alltag", so Kaminsky: "Die Pandemie bekommen wir nur gemeinsam und mit Rücksicht in den Griff. Hanau spielt weiterhin in der Mannschaft FC Vorsicht."
Einen Überblick über die aktuell geltenden Regeln gibt das Hygiene-Team der Stadt Hanau: ...
- Veranstaltungen bis 250 Personen sind wieder möglich, aber ab 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern muss dem Kreisgesundheitsamt ein Hygienekonzept vorgelegt werden (sie waren kurzzeitig nur für 100 Personen zugelassen).
- Auch private Veranstaltungen bis 250 Teilnehmer sind wieder möglich, bei mehr Teilnehmern gelten die Regeln wie bei öffentlichen Veranstaltungen (sie waren kurzzeitig auf 50 Personen begrenzt).
- Treffen von Gruppen in der Öffentlichkeit und in Restaurants sind auf zehn Personen oder zwei Haushalte beschränkt. (sie waren auf fünf Personen beschränkt). –
 
 
Weiterhin gelten in Hanau diese Corona-Regeln:
 
Mund-Nasen-Schutz-Pflicht im ÖPNV und an Bushaltestellen. 1,5 Meter Abstand und Maskenpflicht in Einkaufszentren, auf Wochenmärkten Regeln bei Friseuren und ähnlichen Einrichtungen, Für Krankenhäuser gilt wie bisher, dass Patienten während der ersten sechs Tage ihres Aufenthaltes zwei Mal von maximal zwei Personen besucht werden dürfen, ab dem siebten Tag dürfen täglich bis zu zwei Besucher zu einem Patienten.
Für die Schwimmbäder gilt eine Halbierung der bisher möglichen Besucherzahlen je Vor- und Nachmittagsphase auf 300 im Heinrich-Fischer-Bad und auf 150 im Lindenau-Bad, verbunden mit einem ausschließlichen Online-Ticketing zur Vermeidung von Warteschlangen.
Der Sportbetrieb ist in folgendem Umfang gestattet, wenn Umkleideräume, Wechselspinde, Schließfächer und sanitäre Anlagen nur unter Beachtung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts genutzt werden und sichergestellt ist, dass das Abstandsgebot eingehalten werden kann und, wenn der Zutritt zur Sportstätte unter Vermeidung von Warteschlangen erfolgt.

Und das Hygiene-Team weist darauf hin: Bitte Abstand halten, Maske tragen, die Hygieneregeln (wie etwa Händewaschen) beachten
 
Diese verschärfte Regeln, die das Kreisgesundheitsamt am 24. August veröffentlicht hatte, gelten nun nicht mehr:
- Treffen von Gruppen im privaten Umfeld und Vereinsveranstaltungen werden auf 20 Personen beschränkt.
- Maskenpflicht gilt beim Betreten und Verlassen von Lokalitäten, Gaststätten und Übernachtungsbetrieben.
- Sperrzeit für alle Bars, Kneipen und Restaurants von 24 bis 8 Uhr.
- öffentliche Verhaltensweisen wie Grillen oder Picknicken sind untersagt.
- präventive Maskenpflicht bei der Religionsausübung.
- präventive Maskenpflicht für alle im Unterricht sowie zusätzlich auch bei Ganztagsangeboten an den weiterführenden Schulen in Kommunen mit einer Inzidenz von über 20.
- Empfehlung zur freiwilligen Umsetzung der Maskenpflicht an allen weiterführenden Schulen in den anderen Kommunen des Altkreises Hanau, zusätzlich auch bei den jeweiligen Ganztagsangeboten.
- kein praktischer Sportunterricht in allen Schulen der sechs Kommunen - für die weiteren Schulstandorte im Altkreis Hanau gilt dies als Empfehlung.
- bei außerschulischen Bildungsangeboten und der Ausbildung hat der Unterricht mit 1,50 Metern Abstand zu erfolgen – wenn dies nicht sichergestellt ist, herrscht Maskenpflicht.
- Sportbetrieb im Trainings- und Wettkampfbetrieb ist eingeschränkt, kontaktfrei darf er mit mindestens 1,50 Metern Abstand - und mit bis zu höchstens 10 Personen – ausgeübt werden.
- Spielbetrieb im Wettkampfsport wird ausgesetzt, was auch heißt, dass Vereine aus diesen Städten und Gemeinden nicht an Wettkämpfen teilnehmen.
- Besucherzahl in Schwimmbädern muss durch den Betreiber weitergehend beschränkt werden.
- Einschränkungen der Besuche in Alten- und Pflegeheimen sowie weiterer Einrichtungen dieser Art.
 

Kaminsky: Für Lockerungen muss sich Sinken der Corona-Infektionszahlen verstetigen (01.09.16:00 Uhr)

"Unsere Schritte zum Eindämmen der Corona-Pandemie waren bitter nötig, nun scheinen sie aber allmählich zu wirken", zieht Oberbürgermeister Claus Kaminsky eine Zwischenbilanz. Vom "bedauerlichen Rekordwert" mit 70 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen der vergangenen sieben Tage am 26. August habe sich Hanau "schrittweise entfernen" können auf einen Stand zwischen 28 und 31 seit vorigem Samstag.
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Aber das Sinken der Infektionszahlen müsse müsse "sich verstetigen, ehe wir mit dem Main-Kinzig-Kreis wieder über Lockerungen sprechen können".Wie der OB bereits zu Beginn der neuen Regelungen geäußert hatte, sei dafür maßgebend, dass die Sieben-Tage-Inzidenz eine Woche lang unter 35 liegen müsse. Insofern gelte sein Appell auch weiterhin: "Nun liegt es an jeder und jedem einzelnen, in seinem Lebensumfeld mitzuhelfen, dass konsequent die Corona-Hygieneregeln eingehalten werden." Mit weiterhin verstärkten Kontrollen des Maskenpflicht und der Sperrstunde trage die Stadtpolizei mit Hilfe von Polizei und Securitykräften dazu bei, dass "die Corona-Disziplin in Hanau hoch bleibt".
 

Hanau gibt Orientierung im dynamischen Corona-Geschehen (27.08. 13:30 Uhr)

Ein klares Zeichen zur Orientierung in der Corona-Pandemie gibt Oberbürgermeister Claus Kaminsky für Hanau aus: "Maßgeblich ist, dass wir sieben Tage am Stück die Schwelle von 35 Neuinfektionen unterschreiten – dann bin ich bereit, über Lockerungen nachzudenken." Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner war in Hanau über das vergangene Wochenende innerhalb weniger Tage auf den Höchststand 70 am Dienstag geschnellt. Kaminsky: "Aktuell fallen die Zahlen zum Glück wieder. Aber zur Wahrheit in diesem dynamischen Prozess gehört auch, dass wir im Moment eher einen Zick-Zack-Kurs der Werte erwarten." ...

In enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Gesundheitsdezernentin des Main-Kinzig-Kreises, der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler, sind für Hanau und umliegende Kommunen die Corona-Vorschriften verschärft worden. Kaminsky: "Die meisten Bürgerinnen und Bürger halten sich an diese Regeln und haben zurecht die Erwartung, dass die Vorschriften streng durchgesetzt werden. Hanau spielt in der Mannschaft FC Vorsicht, Hanau ist im Main-Kinzig-Kreis besonders von dem Anstieg betroffen. Daher haben wir mit dem Kreisgesundheitsamt diese strengen Regeln reaktiviert und neu aufgelegt, denn unser Ziel ist es ausdrücklich, so schnell wie möglich wieder in ein weniger streng regulierten Ausnahmealltag zu kommen, damit negative soziale und wirtschaftliche Folgen vermieden werden können." So hatte der Krisenstab der Stadt Hanau sehr früh auf unterschiedliche Eskalationsstufen bei der Entwicklung der Infektionszahlen hingewiesen und hingewirkt. Kaminsky: "Die Lage beobachten und die richtigen Schlüsse ziehen, ist angezeigt. Daher ermutige ich besonders jüngere Hanauerinnen und Hanauer, sich an die Regeln zu halten." Die Altersverteilung der Infizierten hat sich verändert, laut Robert-Koch-Institut tauchen in den Statistiken zurzeit mehr jüngere als ältere Menschen auf. Dies erkläre auch die allgemeine Entwicklung, dass es zurzeit weniger schwere Krankheitsverläufe und Tote gebe. Kaminsky: "Ich bin guter Hoffnung, dass die aktuellen Beschränkungen rasch greifen und wir möglichst bald wieder zu einem entspannteren Miteinander übergehen können. Dafür braucht es die Disziplin und Aufmerksamkeit aller Bürgerinnen und Bürger."

Hanauer Straßenbahn setzt im Schülerverkehr mehr Busse ein und verstärkt Kontrollen wegen Corona-Maskenpflicht (27.08. 13:30 Uhr)

Die Hanauer Straßenbahn (HSB) verstärkt ab sofort mit mehr Bussen den morgendlichen Schülerverkehr auf den am stärksten genutzten Linien. "Am Donnerstag im städtischen Krisenstab besprochen, setzt unser leistungsfähiges kommunales Nahverkehrsunternehmen das schon von diesem Freitag an in die Tat um", dankt Oberbürgermeister Claus Kaminsky HSB-Geschäftsführer Thomas Schulte. Den kurzfristigen zusätzlichen Busfahreinsatz ermöglichen HSB-Mitarbeiter aus der Verwaltung, die einen entsprechenden Führerschein haben. Stadtrat Thomas Morlock hebt als Aufsichtsratsvorsitzender der HSB hervor, "dass wir damit die Enge in manchem Bus entzerren und dort die Corona-Regel des Abstandhaltens mit Mund-Nasen-Schutz optimieren wollen."
Morlock erläutert, dass der Schuljahresbeginn für die HSB stets damit verbunden sei, sich auf die neue Fahrgastzahl im Schülerverkehr einstellen zu müssen. Da diese Zahl der HSB nicht von vornherein bekannt sei und bei den Schülerinnen und Schülern in dieser Zeit die Busnutzung auch von Tag zu Tag zuweilen unterschiedlich sei, "muss sich vieles erst einpendeln". Die HSB bemisst das Fahrgastaufkommen zu Schuljahresbeginn durch ein automatisches Zählsystem in einem Teil der Busse, durch Beobachtungen der eigenen Verkehrsmeister, Rückmeldungen des Fahrpersonals in den Tagesberichten und Mitteilungen von Fahrgästen, erläutert HSB-Geschäftsführer Thomas Schulte. ...

Da nun aufgrund der jüngsten Allgemeinverfügung des Main-Kinzig-Kreises kein Schwimm- und Sportunterricht stattfindet, wofür sonst HSB-Busse zum Einsatz kommen, hat das städtische Nahverkehrsunternehmen freie Kapazitäten bei Bussen und Fahrpersonal. "Dadurch können wir den Schulbusverkehr morgens auf den stark genutzten Linien verstärken und bei Veränderungen flexibel reagieren", erklärt Morlock. Den teils zeitlich versetzten Schülerverkehr nachmittags beobachte die HSB ebenfalls sehr genau, um bei Bedarf auch hier mehr Busse auf die Straße zu bringen.
HSB-Geschäftsführer Schulte versichert, dass auch ältere Busse eingesetzt werden, welche die HSB "ohne Corona längst verkauft hätte". Um auch die Zahl an Busfahrern und -innen vorübergehend zu vergrößern, sei er bereits mit einem Reisebusunternehmen mit Erfahrung im Linienverehr in Kontakt getreten, so Schulte weiter. Nachdem einzelne Details geklärt sind, erwartet die HSB in der kommenden Woche von dort zusätzliches Personal.
Stadtrat Morlock, auch für die Hanauer Ordnungsbehörde zuständig, berichtet von "merklich steigender Disziplin beim Maskentragen" in Bussen und an Haltestellen. Das zeigten die Kontrollen von Stadtpolizei, Polizei und Securitykräften. So sei die Personalienaufnahme für Bußgeldbescheide am Mittwoch binnen mehrerer Stunden auf ein Dutzend zurückgegangen, während tags zuvor binnen kürzerer Zeit noch dreimal so viele Ordnungswidrigkeiten registriert wurden. Morlock kündigt abschließend an, dass "der Kontrolldruck in und an den Bussen in den nächsten sechs Wochen weiter verstärkt wird". Denn die HSB setzt zusätzliche Securitykräfte zu den schon arbeitenden ein.

Erneut ernster Anstieg bei der 7 Tage-Inzidenz in Hanau (25.08. 17:30 Uhr)

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen ist in Hanau von 63 am Montag auf 70 am Dienstag angestiegen (Stand 17:30 Uhr).
Hanau hat damit am Dienstag einen „neuen, bedauerlichen Rekordwert“ erreicht, wie Oberbürgermeister Claus Kaminsky es ausdrückt. Und er fügt hinzu: „Das sind leider keine guten Nachrichten des Kreisgesundheitsamts.“
Nun zeige sich, dass alle mit dem Main-Kinzig-Kreis zusammen in den vergangenen Tagen verabredeten Schritte zum Eindämmern der Pandemie „bitter nötig“ seien. Er hoffe sehr, dass diese Beschränkungen „in den nächsten Tagen greifen“. ...
Werde womöglich schon diese Woche die Schwelle von 75 Neuinfektionen erreicht, müsse zwingend das Land Hessen in die weitere Bekämpfung der örtlichen Pandemie mit eingeschaltet werden.
Daher erneuert Kaminsky den „dringenden Appell zu äußerster Sorgsamkeit an alle Bürgerinnen und Bürger“. Nur mit gemeinsamer Kraftanstrengung lasse sich Corona eindämmen.

Ordnungskräfte kontrollieren am Freiheitsplatz Maskenpflicht in Bussen und auf Haltestellen (25.08. 14:30 Uhr)

Polizei, Stadtpolizei, Securitykräfte und städtisches Hygieneteam haben auf dem Busbahnhof Freiheitsplatz die Maskenpflicht in den Bussen und an den Haltestellen kontrolliert. „Diese gemeinsame Aktion soll zeigen, dass wir es nicht bei wiederholten dringenden Appellen zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes belassen, zumal sich in den Bussen nicht immer der sonst übliche Abstand von 1,50 Metern einhalten lässt“, unterstreicht Stadtrat Thomas Morlock, in Hanau sowohl für den Verkehr als auch für die Ordnungsbehörde zuständig. ...

Vereinzelt kam es vor, dass von Maskenverweigerern in den Bussen die Personalien für einen Bußgeldbescheid aufzunehmen waren. „Die meisten hielten sich an die Vorgabe des Mund-Nasen-Schutzes“, weiß Morlock von der Kontrolle zu berichten.
„Noch nicht genug bekannt scheint zu sein, dass auch an den Haltestellen Maske zu tragen ist“, so Morlock weiter. Hier hätten die Ordnungskräfte vielfach aufklärend gewirkt. Morlock kündigte an, dass künftig auch auf den Haltestellen ein Bußgeld von 50 Euro fällig werde, wenn die Maskenpflicht nicht eingehalten wird. Die HSB hat entsprechende Hinweise zur Maskenpflicht ins Fahrgastinformationssyste an Haltestellen eingepflegt.

Positiv anzumerken sei, dass junge Menschen mit Mund-Nasen-Schutz nach weiteren Masken für Freundes- oder Familienkreis gefragt hätten, so der Stadtrat weiter. Das städtische Hygieneteam führe selbstverständlich immer einen Vorrat an Masken mit sich.
Morlock stellte anlässlich der Kontrollen nochmals klar, dass die Hanauer Straßenbahn (HSB) im Schülerverkehr „sämtliche Kapazitäten an Bussen und Fahrpersonal ausschöpft“, damit es in den Bussen nicht zu eng wird. Die HSB habe extra ältere Busse, die verkauft werden sollten, zunächst behalten.
Die HSB befördert derzeit an Schultagen insgesamt rund 26.000 Fahrgäste, in den Ferien lag die Zahl um 8000 Schülerinnen und Schüler niedriger. Zum Vergleich: Vor Corona waren es an Schultagen rund 38.000 Fahrgäste und in den Ferien 26.000.

Kaminsky: Wegen des Ernstes der Lage müssen jetzt alle die Corona-Hygieneregeln einzuhalten helfen (23.08. 13:45 Uhr)

„Jetzt zeigt sich in nicht vorhersehbarer Deutlichkeit, wie wichtig der unpopuläre Schritt war, die Demonstration zum Gedenken an den Terroranschlag vom 19. Februar am vorgestrigen Freitag Corona-bedingt untersagt zu haben.“ Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky sieht sich in seinem Vorgehen wegen der Pandemieentwicklung in Hanau „vollauf bestätigt“. Denn die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen der vergangenen sieben Tage ist in der Brüder-Grimm-Stadt am Wochenende auf 60 hochgeschnellt. Am Donnerstag hatte sie noch bei 36 gelegen und war am Freitag schon auf 49 gestiegen, weshalb die Stadt Hanau anlässlich des Attentats nur eine Kundgebung mit 249 Teilnehmenden auf dem Freiheitsplatz genehmigt hatte. ...
Der OB appelliert: „Nun liegt es an jeder und jedem einzelnen, in seinem Lebensumfeld mitzuhelfen, dass konsequent die Corona-Hygieneregeln eingehalten werden.“ Weitere Schritte zum Eindämmen der Pandemie werde er am Montagmorgen mit dem Main-Kinzig-Kreis beraten, dessen Gesundheitsamt auch für die Stadt Hanau zuständig ist.

Alternative zur Demonstration: Gedenkfeier in kleinem Rahmen (21.08. 22:00 Uhr)

Oberbürgermeister Claus Kaminsky hat nach seiner Corona-bedingten Absage der Demonstration zum Gedenken an den Terroranschlag vom 19. Februar in Hanau Verständnis dafür geäußert, dass die Veranstalter nach ihrem immensen Organisationsaufwand enttäuscht sind. Er dankt ihnen für das aufgebrachte Verständnis für seine Absage-Entscheidung. ...
In Abstimmung mit der Stadt Hanau findet am Samstag, 22. August, auf dem Freiheitsplatz eine Gedenkveranstaltung mit Angehörigen des Terroranschlags vom 19. Februar in kleinem Rahmen statt. „Wir unterstützen die Veranstalter nach Kräften“, sagt Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Die Kundgebung ist auf 249 Menschen begrenzt. Die Reden beginnen um 15 Uhr.
Die Demonstration mit erwarteten 3000 bis 5000 Menschen hatte Kaminsky am frühen Abend wegen stark gestiegener Corona-Neuinfiziertenzahlen in Hanau untersagt.
 

Stark steigende Zahl an Corona-Neuinfizierten in Hanau: OB Kaminsky untersagt Samstagsdemonstration (21.08. 19:30 Uhr)

Oberbürgermeister Claus Kaminsky hat wegen der akut steigenden Zahl an Corona-Neuinfektionen die für Samstag, 22. August, geplante Demonstration zum Gedenken an die Opfer des rassistischen Terroranschlags vom 19. Februar untersagt. Er versicherte: „Sobald die Infektionsfälle wieder deutlich zurückgegangen sind, holen wir diese Trauerbekundung selbstverständlich nach.“
Der Main-Kinzig-Kreis teilte dem Oberbürgermeister am Freitagabend gegen 18 Uhr mit, dass die Zahl der Neuinfizierten je 100.000 Einwohner im 7-Tage-Rückblick in Hanau auf 49 hochgeschnellt ist. Tags zuvor hatte diese Zahl noch bei 36 gelegen. Selbst diese habe ihm schon „Sorgen bereitet“. ...
Ebenso wie Kreisgesundheitsdezernentin Susanne Simmler sei er „geschockt über die rasante Infektionsentwicklung“. Simmler und er rechnen mit einem weiteren Anstieg der Infiziertenzahl in den nächsten Tagen. Von daher sei es nicht zu verantworten, mit einer Demonstration von 3000 bis 5000 Menschen womöglich zur weiteren Ausbreitung der Pandemie beizutragen. Nicht zuletzt diene die Absage der Demonstration auch dem Gesundheitsschutz derer, die am Samstag gemeinsam der Opfer des 19. Februar gedenken wollten.
Kaminsky teilte dem Veranstalter seine Entscheidung persönlich mit. Er brachte dabei sein Bedauern zum Ausdruck, dass "die hervorragend vorbereitete Veranstaltung jetzt leider ausfallen muss" .
Das Corona-Eskalationskonzept des Landes Hessen schreibt vor, dass ab 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage in einer Region ein „konsequentes Beschränkungskonzept“ gelte. „Diese Schwelle ist nun leider im Grunde erreicht“, so Kaminsky abschließend.

Oberbürgermeister Kaminsky ermutigt Hanauer die Corona-Regeln weiterhin zu beachten (17.08.2020 11:00 Uhr)

„Ich bedanke mich bei den Hanauerinnen und Hanauern ausdrücklich für ihren besonnenen Umgang mit der Corona-Pandemie“, sagt Oberbürgermeister Claus Kaminsky am ersten Tag nach den hessischen Sommerferien. Gleichzeitig ermutigt er die Bürgerinnen und Bürger, auch weiterhin, Mund-Nasen-Schutz zu tragen, Abstand zu halten und sich an die geltenden Hygiene-Regeln zu halten. Kaminsky: „Mit aktuell 18 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage liegen wir ‚grünen‘ Bereich des hessischen Eskalationskonzeptes. Den vom Land dafür vorgesehenen ‚Routinebetrieb‘ übersetzen wir, dass wir die Lage genau beobachten.“ So ist das von der Stadt Hanau am Ende April eingesetzte Hygiene-Team weiterhin kontinuierlich mit der Stadtpolizei des Ordnungsamtes beratend unterwegs.

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In den ersten Wochen des sogenannten „Lockdown“ ab Mitte März gab es viele, zum Teil harte Einschränkungen. Kaminsky: „Zur Wahrheit gehört auch, dass wir seit Ende April in Hanau im Ausnahme-Alltag sind. Wir gehen mit der besonderen Situation um – die guten, also geringen Fallzahlen in Hanau haben uns immer darin bestärkt, sehr genau zu beobachten und da, wo es nötig war, auch Maßnahmen zu ergreifen.“ Es gebe heute keinen Grund, in Alarm-Stimmung zu verfallen. Kaminsky: „Aber ich werbe ausdrücklich dafür, dass wir alle weiterhin besonnen und wachsam mit der Situation umgehen.“

Die hessischen Sommerferien sind vorbei, fast alle hatten Urlaub, die Corona-Pandemie aber nicht, sie ist noch da. Viele Menschen sind zuhause geblieben – einige sind aber auch ins Ausland gereist. Kaminsky: „Dass man sich auch auf Reisen den Umständen entsprechend verhalten kann, sieht man an den bisher verhältnismäßig geringen Fallzahlen in Hanau. Wir beobachten weiterhin sehr genau das Infektionsgeschehen und die Zahlen, die uns das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises täglich vermeldet.“ Der Corona-Krisenstab der Stadt Hanau hat auch während der Ferien regelmäßig getagt und ist mit Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises im ständigen Austausch. Kaminsky: „Da das vom Land Hessen beschlossene Eskalations-Konzept von der reinen Kreis-Betrachtung weggegangen ist, sind wir hier in Hanau noch stärker in der Pflicht. Unser Krisenstab beobachtet die Lage und wir sind jederzeit in der Lage, zu agieren und reagieren.“

Ebenfalls kontinuierlich war und ist das vom Krisenstab am 27. April gegründete Hygiene-Team gemeinsam mit der Stadtpolizei des Ordnungsamtes im gesamten Stadtgebiet unterwegs: Um Händler und Gastronomen, aber auch Vereine, Kirchen und andere Gruppen zu beraten – aber auch, um die gültigen Verordnungen umzusetzen. Kaminsky: „Während wir in den ersten Wochen eher aufklärend unterwegs waren, werden Vergehen jetzt konsequent sanktioniert.“ Mehr als 1500 Kontrollen wurden durchgeführt und dabei auch über 150 schwere Verstöße an den Main-Kinzig-Kreis gemeldet. Der OB: „Denn richtig und wichtig ist: Die meisten Hanauerinnen und Hanauer halten sich an die Regeln, spielen in der Mannschaft ‚FC Vorsicht‘ – aber die, die andere durch Missachtung gefährden, lassen wir damit nicht durchkommen. Der Blick in die Nachbarstadt Offenbach ist ein mahnendes Beispiel, wie schnell das Infektionsgeschehen ansteigen kann in Dimensionen, in denen gemäß den Vorgaben des Landes Hessen wieder Einschränkungen für alle Bürgerinnen und Bürgern eingeführt werden müssen. Das wollen wir zusammen mit Ihnen allen verhindern. Daher meine dringende Bitte: Tragen Sie weiterhin Mund-Nasen-Schutz-Maske, halten Sie Abstand, beherzigen Sie die Hygiene-Regeln. AHA hilft allen.“ Die Regeln und alle Neuigkeiten rund um die Pandemie, die Hanau betreffen, sind auf der Internetseite corona.hanau.de zusammengefasst.

„Den Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und allen, die heute ins neue Jahr starten sowie allen in den Kindertagesstätten, die bereits seit 6. Juli im Regelbetrieb sind, haben wir im Rahmen unserer Möglichkeiten die besten Hygiene-Voraussetzungen geschaffen“, so Kaminsky abschließend: „Die Regeln und Verordnungen des Landes Hessen, das für Schul- und Kita-Betrieb verantwortlich ist, setzen wir um. Ich finde es richtig und wichtig, dass die Kinder wieder ein geregeltes Schul- und Kita-Leben haben und ich hoffe, dass wir keinen neuen Anstieg von Corona-Fällen haben werden.“

Neue Oper-Air-Saison im Amphitheater beginnt / Am Samstag Finale der Internet- und Live-Spielzeit (14.08.2020 11:00 Uhr)

Die Corona-Pandemie hat auch die Kultur-Schaffenden in Hanau vor große Herausforderungen gestellt: Ihre Antwort waren und sind neue Konzepte, die vom Publikum aus nah und fern sehr gut angenommen worden sind. Zunächst wurden beim "Hanau Daheim-Online-Festival" Konzerte und Lesungen im Comoedienhaus ohne Live-Publikum gegeben und ins Internet übertragen. Als eine der ersten hessischen Kommunen bot Hanau dann mit der Open-Air-Reihe "Hanau Daheim – der Sommer im Amphitheater" wieder ein organisiertes Kultur-Leben für Publikum an: Die meisten Veranstaltungen wurden zusätzlich live im Internet gezeigt – da die Spielstätte nur Platz für 249 Zuschauerinnen und Zuschauer bot. Ab kommender Woche treten dann Künstler ausschließlich vor Zuschauerinnen und Zuschauern auf, die ins Amphitheater kommen, die Kameras bleiben aus. ...
Das Finale von "Hanau Daheim – der Sommer im Amphitheater" am Samstag (15. August, 19 Uhr, Einlass und Abendkasse 18 Uhr; Eintritt 15 Euro) bestreiten die Party-Bands "Hey Kölle" und "Van Baker & Band". Besser könnte die Besetzung für diesen Abend nicht passen, denn es ist der Termin, an dem das Hanauer Weinfest stattgefunden hätte, das wegen Corona abgesagt werden musste. "Hey Kölle" wird mit den bekanntesten Partykrachern der Kölner Musikszene einheizen und die aus Hanau und Umgebung stammenden "Van Baker & Band" bringen Schlager auf die Bühne.
Bernd Michel vom Veranstaltungsbüro der Stadt: "Unter Beachtung aller Hygiene-Regeln erwarten wir ein ausgelassenes Publikum. Dass wir für diesen Sommer das letzte Mal live im Internet, auf den städtischen Facebook- und YouTube-Seiten zu sehen sein werden, stimmt mich schon ein bisschen wehmütig, weil wir dort viele, sicher auch neue Fans gewonnen haben." Während 31 Veranstaltungen aus dem Comoedienhaus übertragen worden waren, sind es 14 Live-Übertragungen aus dem Amphitheater gewesen. Michel: "Mit 1,2 Millionen Videoaufrufen allein bei Facebook und 12.498 überwiegend positiven Kommentaren sowie insgesamt fast 28.000 Stunden, die von den Zuschauerinnen und Zuschauern angesehen worden sind, sind wir sehr zufrieden sein. Unsere Idee, den Menschen das langvermisste Lebensgefühl von Live-Unterhaltung zurückzugeben, haben wir mit neuen Ideen umgesetzt. Ob und wie wir diese Hybrid-Lösung etwa ab Herbst wieder anbieten, überlegen wir. Dass sich die Zuschauerinnen und Zuschauer wieder einen normalen Kultur-Betrieb wünschen, wissen wir. Das tun auch alle, die auf und hinter der Bühne für Unterhaltung sorgen."
Ab kommender Woche starten im Amphitheater die "Open-Air Clubkonzerte" mit Auftritten von Helge Schneider, Stefan Gwildis, Bernd Stelter, Andy Ost, der Abba-Band "Waterloo", Heike & Roman Lochmann, Willy Astor, Konstantin Wecker und vielen anderen mehr. Informationen und Eintrittskarten sind online unter www.frankfurt-ticket.de verfügbar. Wegen Corona sind zurzeit auch weiterhin nur 249 Zuschauerinnen und Zuschauer im Amphitheater zugelassen.

Schule beginnt mit Normalbetrieb unter Corona-Bedingungen / Weiss-Thiel mahnt zu Achtsamkeit auch in Hanaus Kindertagesstätten (14.08.2020 11:00 Uhr)

Nach den zu Ende gehenden Sommerferien beginnt der Schulbetrieb erstmals seit dem Corona-Lockdown wieder im "Normalbetrieb unter Pandemiebedingungen", wie Hanaus Bürgermeister Axel Weiss-Thiel es nennt. Ähnlich gelte das für die Kindertagesstätten in Hanau, wenngleich in den städtischen Häusern schon seit 6. Juli Regelbetrieb herrscht – allerdings in der eingeschränkten Form der Ferienbetreuung. Der für beide Bereiche zuständige Dezernent nutzt die Gelegenheit, um allen Beteiligten für den "umsichtigen Umgang mit Hygieneregeln zur Eindämmung der Pandemie in den vergangenen Wochen und Monaten" zu danken. Gleichzeitig sei "unbedingt weiter Vorsicht geboten", um zum Herbst und Winter hin eine Zunahme von Corona-Erkrankungen zu vermeiden.
Weiss-Thiel bezeichnet es als "grundsätzlich gut", dass der allgemeine Präsenzbetrieb an Kitas und Schulen wieder beginne. Denn die Erfahrungen im Frühjahr hätten gezeigt, "dass die Begleiterscheinungen geschlossener Kitas und Schulen für Kinder und Familien immens negativ sind". Insbesondere Familien von Alleinerziehenden und Doppelverdienern, aber auch Kinder, die von ihren Eltern nicht optimal im Schulalltag begleitet werden konnten, hätten "erhebliche Nachteile" gehabt.
In den Schulen gehe es jetzt darum, "das Recht auf Bildung für alle zu ermöglichen und zugleich die gesundheitliche Fürsorge für alle nicht aus dem Auge zu verlieren". In Hessen gilt die Maskenpflicht in allen Schulen außerhalb der Klassenzimmer. Das verbiete es Schulen, Schülern oder Lehrkräften nicht, auch in den Unterrichtsräumen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. ...
Die neuen Regelungen des Landes zum Mund-Nasen-Schutz an Schulen seien "ein Schritt in die richtige Richtung nicht nur zum Schutz der Beschäftigten". Jungen Menschen sei schwer zu vermitteln, wenn Sie in Bussen und anderen öffentlichen Orten eine Maske tragen sollen, in Schulen aber nicht. "Schade" sei allerdings, dass die hessische Landesregierung "mal wieder wochenlang eine andere Position bezog, um dann kurz vor Schulbeginn eine Kehrtwendung hinzulegen".
"Familien und Personal an Kitas und Schulen, Stadt und Staatliches Schulamt tragen nun eine hohe Verantwortung, damit Kitas und Schulen auch langfristig geöffnet bleiben können", so Weiss-Thiel weiter. Nur in einem "alltäglichen vertrauensvollen Miteinander" könne das funktionieren und mit der Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln, was der Gesundheit der Familienmitglieder sowie der Erzieherinnen und des Lehrpersonals diene.
Die Stadt Hanau habe bisher viel getan, um den Präsenzunterricht in Schulen ebenso wie digitalen Fernunterricht nach ihren Kräften zu unterstützen. So sei die Microsoft-365-Bereitstellung einer zusätzlichen Online-Plattform zum digitalen Austausch von Lehrerpersonal und Schülerschaft von zahlreichen Schulen gut angenommen worden. Die Anstrengungen zur zügigen Umsetzung des Digitalpakts Schule seien nochmals verstärkt worden. 2000 Tabletts für Schulen zur Ausleihe an Schülerinnen und Schüler, die keine ausreichenden häuslichen Voraussetzungen haben, seien bestellt; nun sei auf eine baldige Lieferung durch das Land zu hoffen. Darüber hinaus habe die Stadt die Reinigungsintervalle in den Schulgebäuden verstärkt. Ein umfangreiches Hygienepaket habe dafür gesorgt, die Infektionsgefahr in den Schulen eindämmen zu helfen.
"Das Pandemiegeschehen lässt sich nicht planen. Bildungsverwaltung und Schulen ebenso wie Kindertagesstätten sind aber auf diese Möglichkeiten vorbereitet", versichert Weiss-Thiel. Er verweist auf ausführliche Informationen im Internet unter http://www.corona-hanau.de/.
In den Kitas sei der Regelbetrieb mit Ferienbetreuung in den vergangenen sechs Wochen "ein guter Probelauf" für den bevorstehenden Vollbetrieb gewesen. Die Hygienekonzepte hätten positive Wirkung gezeigt, sie würden regelmäßig auf der Grundlage der hessischen Vorgaben überprüft – auch dank der Mithilfe der städtischen Hygieneteams.
Weiterhin dürfen Eltern vorerst die Einrichtungen nur in begründeten, mit der Kita abgestimmten Ausnahmefällen wie Neuaufnahmen betreten. Alle Elternveranstaltungen sind nach wie vor noch nicht möglich.
Eine "besondere Herausforderung" stelle für Schulen wie für Kitas sicher die Reiserückkehr von Kindern und Eltern aus Risikogebieten dar, so der Bürgermeister weiter. Daher sei es zu begrüßen, dass sich Erziehungskräfte – genauso wie Lehrkräfte und Schulpersonal – in Hessen bis zum 8. Oktober unentgeltlich auf Corona testen lassen und diesen Test auf Wunsch nach 14 Tagen wiederholen können. Zu hoffen bleibe, dass die Testkapazitäten ausreichend seien, fügt der Bürgermeister hinzu.
Wie das hessische Kultusministerium das für die Schulen erklärt habe, so gelte der Umgang mit Erkältungssymptomen auch für Kitas: Ein alleiniger Schnupfen sei kein zwingender Grund ein Kind nach Hause zu schicken. Dazu müssten weitere Anzeichen wie trockener Husten, Fieber und allgemeine Abgeschlagenheit hinzukommen. Freilich sei in den Kitas auch bei einem Schnupfen ein kurzes Elterngespräch erforderlich. Bei mehreren Anzeichen sei ein Kontakt mit einem Kinderarzt empfehlenswert. Im Fall von mehreren Krankheitssymptomen erfolgt eine Aussetzung der Betreuung von mindestens 48 Stunden im elterlichen Umfeld.

HanauDaheim: Kinder- und Teenieaktionstage in Wolfgang (11.08.2020 15:20 Uhr)

Die Abteilung Familien- und Jugendarbeit der Stadt Hanau bietet, in Verbindung mit "HanauDaheim- der Sommer", verschiedene Spiel-, Kreativ- und Bewegungsworkshops an.
 
Am Mittwoch, 12. August, findet im Mehrgenerationenhaus Fallbach von 15 bis 18 Uhr ein Musikworkshop für Kinder von 6 bis 10 Jahren statt.
 
Ein "Street-Art" Graffiti-Workshop, der am Dienstag, 18. August an der ehemaligen Robinsonschule startet und vom vom Familien- und Jugendzentrum Wolfgang organisiert wird, richtet sich an Jugendliche von 10 bis 14 Jahren. Beginn ist 15 Uhr, planmäßiges Ende ist um 19 Uhr. ...

Am Mittwoch, 19. August, bietet das Mehrgenerationenhaus Fallbach einen Spielnachmittag für Jugendliche von 10 bis 14 Jahren. Von 15 bis 18 Uhr dreht sich hier alles um das beliebte "Werwolf"-Spiel.
 
An Mädchen von 10 bis 14 Jahren richtet sich ein Angebot im Stadtteilzentrum Süd-Ost, wo am Donnerstag, 20. August, Bewegungsspiele organisiert werden.
 
Am Mittwoch, 26. August, können Kinder von 6 bis 10 Jahren an der Geo-Caching Tour des JuBiKuz Hans Böckler Haus teilnehmen. Start ist um 15 Uhr, planmäßiges Ende ist um 17 Uhr.
 
Eine Teilnahme an den Angeboten der Aktionstage ist nur mit einer Anmeldung möglich. Anmeldungen gibt es unter www.hanaudaheim.de/sommer oder in den Häusern der Abteilung der Familien und Jugendarbeit.
 
Weitere Informationen sind im Familien- und Jugendzentrum Wolfgang, Lehrhöfer Straße 45, 63457 Hanau-Wolfgang, telefonisch unter 06181 – 574105, oder online über die Emailadresse fjw@hanau.de erhältlich.