Aktuelle Maßnahmen im Lockdown

Der Lockdown wird bis zum 31. Januar verlängert. Das heißt: Auch in den nächsten drei Wochen sollen alle Bürger, soweit es möglich ist, zu Hause bleiben. Am 25. Januar wollen Bund und Länder entscheiden, wie es ab dem 1. Februar weitergehen soll.

Kontaktbeschränkungen: Bisher waren Treffen von zwei Hausständen mit bis zu fünf Personen erlaubt. Nun sind private Zusammenkünfte im öffentlichen Raum nur noch mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person erlaubt. Die bislang geltenden Ausnahmen für Kinder im Alter bis zu 14 Jahren gibt es nicht mehr. Das heißt etwa, dass sich zwei Paare nicht mehr zum Essen verabreden und zwei Kinder nicht ein weiteres Kind zu Hause besuchen dürfen. Für private Zusammenkünfte gilt die dringende Empfehlung, dies ebenfalls so zu handhaben.

Keine 15-Kilometer-Bewegungseinschränkung für Hanauer Bürgerinnen und Bürger. Der auf 15 Kilometer eingeschränkte Bewegungsradius für Menschen, die in Gebieten mit einer Corona-Inzidenz über 200 wohnen, gilt nicht für Hanau. Weitere Informationen in der Pressemitteilung

Schulen und Kindertagesstätten: werden bis mindestens Ende Januar weitestgehend geschlossen bleiben oder nur eingeschränkten Betrieb anbieten. Die von den Ländern ergriffenen Maßnahmen müssten auch in diesem Bereich "entsprechend des Beschlusses vom 13. Dezember 2020 bis Ende Januar verlängert werden", heißt es in dem Beschluss. Dies gilt auch für die Kitas, für die es in den Ländern aber unterschiedliche Regelungen gibt: Einige haben sie geschlossen und bieten Notbetreuung an, andere haben Kitas offengelassen mit dem Appell an Eltern, Kinder trotzdem zu Hause zu betreuen. Schülerinnen und Schüler sollen, wo immer möglich, dem Präsenzunterricht fernbleiben. In den Schulen kann Fernunterricht angeboten werden, eine Notfallbetreuung ist sicherzustellen. Klassenarbeiten finden in der Regel nicht statt. Kitas sollen nur in Fällen dringender Betreuungsnotwendigkeiten in Anspruch genommen werden.

Einkaufen: Der Einzelhandel wird weitgehend geschlossen. Supermärkte, Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Kioske und Tiermärkte können weiter öffnen. Die Ausgabe bestellter Ware in den Geschäften ist zulässig. Flohmärkte sind untersagt. Wochenmärkte bleiben geöffnet.

Essen und Trinken: Restaurants bleiben geschlossen. Die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause (nicht vor Ort!) bleibt weiter möglich. In der Öffentlichkeit darf ganztägig kein Alkohol mehr getrunken werden.

Dienstleistungsbetriebe Dienstleistungsbetriebe der Körperpflege wie etwa Friseursalons, Kosmetikstudios oder Massagepraxen werden geschlossen. Davon ausgenommen bleiben medizinisch notwendige Behandlungen. Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe wie beispielsweise Reinigungen, Waschsalons, Auto- und Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen können weiterhin öffnen.

Gottesdienste: dürfen nur unter strenger Einhaltung der Hygieneregeln stattfinden, das sind Tragen der Maske, 1,50 Meter Abstand und der Verzicht auf gemeinsames Singen.

Alten- und Pflegeheime: In Alten- und Pflegeheimen sind von den Beschäftigten und von Besucherinnen und Besuchern zu jeder Zeit FFP2- oder KN95-Masken zu tragen. Bewohnerinnen und Bewohner dürfen zweimal pro Woche von bis zu zwei Personen besucht werden. Das Personal muss regelmäßig, mindestens einmal pro Woche, auf Corona getestet werden. Für Besucherinnen und Besucher gilt die Pflicht zum Nachweis eines aktuellen negativen Coronatests (Antigen- oder PCR-Test).

Kinderkrankengeld für zehn zusätzliche Tage: Eltern sollen sich in diesem Jahr doppelt so lange für Kinder krankschreiben lassen dürfen wie üblich. Der Bund will gesetzlich regeln, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 für zehn zusätzliche Tage pro Elternteil (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) gewährt wird.

Testpflicht für Einreisende: Für Einreisen aus Risikogebieten nach Deutschland soll nun zusätzlich eine Testpflicht eingeführt werden. Einreisende müssen sich ab 11. Januar bis zu 48 Stunden vor Anreise oder direkt nach der Einreise testen lassen. Unabhängig davon bleibt es

Die vollständige Auszahlung der beantragten Novemberhilfe über die Länder soll spätestens ab dem 10. Januar erfolgen. Anträge für die Dezemberhilfe können seit Mitte Dezember 2020 gestellt werden, die ersten Abschlagszahlungen erfolgen seit Anfang Januar. Erste Auszahlungen der bis Ende Juni 2021 laufenden Überbrückungshilfe III sollen durch die Länder im ersten Quartal 2021 erfolgen. Bund und Länder wollen daran arbeiten, die Auszahlungen so schnell wie möglich zu realisieren, heißt es in dem Beschluss.

+++Ausgangssperre für Stadt Hanau wird aufgehoben+++
Mit Wirkung zum Donnerstagmorgen den 14.01.2021 - Inzidenzwert wieder konstant unter 200.
Der Main-Kinzig-Kreis wird die Allgemeinverfügung vorzeitig und mit Wirkung zum Donnerstagmorgen aufheben, die für das Stadtgebiet von Hanau eine Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr beinhaltete. Fünf Tage in Folge lag die Sieben-Tagesinzidenz bei einem Wert unter 200. Zur Pressemitteilung


Bitte bleiben Sie gesund!

Weitere wichtige Informationen:

Anlaufstellen:

Bürgertelefon der Stadt Hanau für Fragen zur Lage in Hanau:
06181/ 67660-2001
Montags bis donnerstags von 9 bis 15.00 Uhr
Freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr

Für Fragen rund um die Betreuung in Kindertagesstätten:
eigenbetrieb-kindertagesbetreuung@hanau.de

Für Fragen von Hanauer Unternehmen, die finanzielle Unterstützung benötigen:
wirtschaft-corona@hanau.de

Für Fragen aus dem Sozial-Bereiche (z.B. rund um den Job):
sozial-hotline@hanau.de

Gutschein-Portal zur Unterstützung des Hanauer Handels:
www.hanau-vorfreude.de

Portal für Unterhaltung, Bildung und Kultur:
www.hanaudaheim.de

Bürgertelefon des Main-Kinzig-Kreises für medizinische Fragen:
06051/ 8510000 (montags bis freitags 9 bis 12 Uhr)

Bürgertelefon des Landes Hessen für Fragen zu Gesundheit und Quarantäne:
0800/5554666 (montags von 8-20 Uhr und dienstags bis sonntags von 9-15 Uhr)