Gesundheitsamt meldet 93 Neuinfektionen und einen Todesfall (18.01.2021)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für das Wochenende 93 bestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus gemeldet und einen weiteren Todesfall, der Bruchköbel zuzuordnen ist. Die Sieben-Tagesinzidenz des Main-Kinzig-Kreises liegt nun bei 156. ...
Nachdem ein laborbestätigter Coronavirus-Fall nachträglich aus der Statistik genommen worden ist, liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, nun bei 12.568. Als aktuell infektiös eingestuft werden 1.313 Personen. 10.945 Menschen haben die akute Virusinfektion mittlerweile wieder überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 310 Menschen mit Wohnort im Kreisgebiet gestorben. In den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern werden derzeit 144 Patientinnen und Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt. Darunter sind 129 Personen, die im Main-Kinzig-Kreis wohnen. Intensivmedizinische Betreuung benötigen davon 28 Menschen, auf ein Beatmungsgerät angewiesen sind zehn Patienten und Patientinnen.
Die von den 93 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (23), Langenselbold (16), Erlensee (11), Maintal (8), Schlüchtern (7), Bruchköbel (5), Großkrotzenburg (3), Gründau (3), Nidderau (3), Biebergemünd (2), Steinau (2), Bad Soden-Salmünster (1), Gelnhausen (1), Hasselroth (1), Rodenbach (1), Sinntal (1). Fünf Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

116 Neuinfektionen und zwei Todesfälle (15.01.2021)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für Donnerstag 116 laborbestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus und zwei weitere Todesfälle aus Großkrotzenburg und Maintal gemeldet. Die Sieben-Tages-Inzidenz für den Main-Kinzig-Kreis steigt leicht auf 137. ...
Nachdem acht Coronavirus-Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 12.398. Als infektiös werden aktuell 1.233 Personen eingestuft, 10.858 Menschen haben die akute Virusinfektion überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 307 Menschen mit Wohnort im Main-Kinzig-Kreis gestorben. Auch wenn die Auslastung der Krankenhausbetten in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern im Zusammenhang mit Covid-19 insgesamt etwas abgenommen hat, gilt das nicht für die Versorgung der Intensivpatienten. Insgesamt werden in den Krankenhäusern 141 Covid-Patientinnen und –Patienten medizinisch versorgt, darunter sind 125 Menschen, die im Kreisgebiet wohnen. Auf der Intensivstation liegen 30 Personen, 16 sind auf ein Beatmungsgerät angewiesen.
Das Gesundheitsamt hat außerdem für den Donnerstag zwei Coronavirus-Fälle in der Erich-Kästner-Schule in Maintal und der Ludwig-Geissler-Schule in Hanau registriert.
Die von den 116 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (27), Maintal (22), Bruchköbel (11), Nidderau (8), Freigericht (5), Schlüchtern (5), Sinntal (4), Neuberg (4), Erlensee (3), Gründau (3), Flörsbachtal (3), Langenselbold (3), Birstein (3), Niederdorfelden (2), Bad Orb (2), Gelnhausen (2), Bad Soden-Salmünster (2), Biebergemünd, Brachttal, Rodenbach und Wächtersbach. Drei Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

Ausgangssperre für Stadt Hanau wird aufgehoben Mit Wirkung zum Donnerstagmorgen - Inzidenzwert wieder konstant unter 200 (13.01.2021)

Der Main-Kinzig-Kreis wird die Allgemeinverfügung vorzeitig und mit Wirkung zum Donnerstagmorgen aufheben, die für das Stadtgebiet von Hanau eine Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr beinhaltete. Fünf Tage in Folge lag die Sieben-Tagesinzidenz bei einem Wert unter 200, was der Verwaltungsstab des Kreises um Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneten Winfried Ottmann in seiner Sitzung am Mittwoch als konstanten Trend gewertet hat. ...
Für den restlichen Teil des Main-Kinzig-Kreises war die Ausgangssperre bereits in der vergangenen Woche aufgehoben und nur für Hanau aufgrund des noch stark diffusen Infektionsgeschehens verlängert worden. Der Main-Kinzig-Kreis hatte sich in den vergangenen Tagen zur Entwicklung des Infektionsgeschehens eng mit Oberbürgermeister Claus Kaminsky ausgetauscht und ihn am Mittwoch über die Aufhebung der Allgemeinverfügung informiert. „Wir sehen in der Stadt Hanau ein Infektionsgeschehen, das immer noch auf einem sehr hohen Niveau liegt und nicht nur Neuinfektionen in stationären Einrichtungen zuzurechnen ist. Es rechtfertigt nun aber keine so stark einschränkende Maßnahme wie die Ausgangssperre mehr“, wie Landrat Thorsten Stolz erläuterte.
Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler warnte jedoch davor, die Aufhebung der Ausgangssperre als Signal der Entlastung verstanden zu wissen. „Wir haben alles andere als eine normale Situation und die geltenden Coronaregeln im Alltag sind weiterhin dringen zu beachten“, appellierte Simmler.
Oberbürgermeister Claus Kaminsky unterstützte die Entscheidung des Kreises. „Die Inzidenz liegt am Mittwoch mit 156 immer noch zu hoch, als dass wir in Hanau schon wieder auf baldige weitergehende Lockerungen hoffen könnten. Ich werbe in der Stadt daher weiterhin eindringlich um Vorsicht und Umsicht. Wir sind einfach noch lange nicht überm Berg“, so Kaminsky mit Blick auf die Regelung, wonach sich ab Donnerstagabend die Hanauerinnen und Hanauer wieder nach 21 Uhr außerhalb ihres Hausstands bewegen dürfen.
Der Sieben-Tagesinzidenzwert beschreibt in Zahlen das Infektionsgeschehen. Neben der quantitativen Betrachtung hatte der Verwaltungsstab vor allem aufgrund der qualitativen Bewertung der registrierten Neuinfektionen im Stadtgebiet die Ausgangssperre für Hanau verlängert. „Hanau hatte noch bis einschließlich vergangenen Freitag einen Inzidenzwert von über 200. Ein größerer Anteil der Neuinfektionen außerhalb der stationären Einrichtungen ließ sich in der vergangenen Woche nicht auf eine genaue Quelle zurückführen. Das hat sich in den letzten Tagen positiv entwickelt“, erläuterte Landrat Thorsten Stolz. Am Samstag habe der Inzidenzwert erstmals wieder leicht unter 200 gelegen, sank bis Dienstag auf 176 und am Mittwoch weiter auf 156.

50 Neuinfektionen und elf Todesfälle (10.01.2021)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für den Freitag 50 laborbestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus und elf Todesfälle gemeldet. Die Sieben-Tages-Inzidenz für den Main-Kinzig-Kreis liegt fast unverändert bei 146. Die elf Verstorbenen wohnten in Hanau (3), Erlensee (2), Birstein, Freigericht, Langenselbold, Maintal, Nidderau und Rodenbach. Ein Fall ist noch nicht zugeordnet. Ein weiterer Todesfall, der für Bruchköbel gemeldet worden war, musste aus dieser statistischen Zuordnung herausgenommen werden. ...
Nachdem fünf Coronavirus-Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Zahl der Menschen im Main-Kinzig-Kreis, die sich seit Beginn der Pandemie infiziert haben, bei 11.846. Als aktuell infektiös werden 1.306 Menschen eingestuft. 10.268 Personen haben die akute Virusinfektion überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 272 Menschen mit Wohnort im Main-Kinzig-Kreis gestorben. Über die Situation in den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern wird am Montag wieder informiert.
Die von den 50 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (14), Nidderau (4), Gelnhausen (4), Bruchköbel (3), Bad Soden-Salmünster (3), Wächtersbach (3), Schlüchtern (2), Schöneck (2), Hasselroth (2), Langenselbold (2), Maintal (2), Brachttal, Erlensee, Freigericht, Gründau, Rodenbach und Steinau. Drei Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

Coronavirus: 175 Neuinfektionen am Donnerstag (07.01.2021)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für Mittwoch 175 bestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus gemeldet. Die Sieben-Tagesinzidenz des Main-Kinzig-Kreises sinkt auf nun 154. Nachdem zwei laborbestätigte Coronavirus-Fälle nachträglich aus der Statistik herausgenommen und drei Sterbefälle (Linsengericht 2, Schlüchtern 1) noch hinzugerechnet worden sind, liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, nun bei 11.699. Als aktuell infektiös eingestuft werden 1.353 Personen. 10.092 Menschen haben die akute Virusinfektion mittlerweile wieder überstanden, 254 sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. ...
Die Situation in den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern bleibt angespannt. Dort werden insgesamt 162 Patientinnen und Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt. Darunter sind 137 Personen, die im Main-Kinzig-Kreis wohnen. Intensivmedizinische Betreuung benötigen 30 Menschen, auf ein Beatmungsgerät angewiesen sind 14 Patienten und Patientinnen.
Die von den 175 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Bad Orb (2), Bad Soden-Salmünster (3), Biebergemünd, Brachttal (3), Bruchköbel (6), Erlensee (6), Flörsbachtal, Freigericht (5), Gelnhausen (3), Großkrotzenburg (3), Gründau (7), Hammersbach (2), Hanau (48), Jossgrund (4), Langenselbold (10), Linsengericht (3), Maintal (14), Neuberg, Nidderau (8), Niederdorfelden (6), Rodenbach (4), Schlüchtern (7), Schöneck (3), Sinntal (3), Steinau (6), Wächtersbach (12). Vier Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

Ausgangssperre wird fast im gesamten Kreis aufgehoben (06.01.2021)

Der Main-Kinzig-Kreis hebt mit Wirkung zu Donnerstag, 7. Januar, 21 Uhr, die nächtliche Ausgangssperre für nahezu alle seine Bürgerinnen und Bürger auf – davon ausgenommen ist die Stadt Hanau. „Dass auch wir nun die derzeitige Ausgangssperre als Landkreis aufheben, ist aus unserer Sicht kein Zeichen der Entspannung, aber wir folgen damit dem Eskalationskonzept der Landesregierung. Aber, und das ist enorm wichtig: Das ist kein Grund für Fehlinterpretationen. Wir sind in einer weiterhin angespannten Situation“, erklären Landrat Thorsten Stolz, Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann. „Das Ziel ist klar: nicht notwendige Kontakte reduzieren und durch Eigenverantwortung, Rücksichtnahme und Achtsamkeit einen aktiven Beitrag gegen die Verbreitung des Coronavirus im privaten Umfeld zu leisten. ...
Nur so kann einer weiteren Belastung des Pflege- und Gesundheitssystems entgegengewirkt werden“, so die Kreisspitze weiter. Hier habe sich die allgemeine Lage weiterhin nicht entspannt. Die Krankenhäuser arbeiten seit vielen Wochen hart an der Belastungsgrenze und auch die Situation in den stationären Pflegeeinrichtungen ist nach wie vor von großer Anstrengung geprägt, Neuinfektionen in den Heimen zu verhindern“, erläutern Landrat Thorsten Stolz und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler.
Der Verwaltungsstab des Landkreises hatte am Mittwochmorgen sehr intensiv unter anderem mit den Fachleuten aus dem Gesundheitsamt und den Krankenhäusern über das weitere Vorgehen beraten und sich ausführlich mit der Zahl der Neuinfektionen insbesondere am Montag und Dienstag befasst.
Für die Stadt Hanau hält der Main-Kinzig-Kreis weiterhin an einer Ausgangssperre fest. Die Beurteilung des Infektionsgeschehens im Kreisgebiet kann aus Sicht der Kreisspitze „nicht einheitlich ausfallen, weil wir kleinere Kommunen mit hohen Werten über 200 haben, wo wir zumindest momentan die Quellen und Ansteckungswege weitgehend zuordnen können“. Das sei zum Bespiel in den Kommunen Birstein, Sinntal, Jossgrund, Niederdorfelden, Langenselbold und Großkrotzenburg der Fall. „Den höchsten Sieben-Tages-Inzidenzwert weist Großkrotzenburg mit einem Wert von 373 auf. In der vergleichsweise kleinen Kommune sind in den vergangenen Tagen bei einzelnen, aber überwiegend eingrenzbaren Ausbrüchen viele Neuinfizierte gemeldet worden. Darin liegt der bedeutende Unterschied, die Einschränkungen nicht auch in den weiteren Kommunen wie Großkrotzenburg fortzusetzen“, wie die Kreisspitze betont.
Anders sehe es hingegen in Hanau aus. Die Stadt mit ihren rund 100.000 Einwohnern weist einen Sieben-Tages-Inzidenzwert von aktuell 214 aus, für das restliche Kreisgebiet ohne Hanau liegt der Wert bei 148, insgesamt liegt der Main-Kinzig-Kreis bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von 163. Viele Neuinfektionen in Hanau alleine im neuen Jahr sind derzeit nicht klar zuzuordnen. Das Infektionsgeschehen ist aus Sicht des Gesundheitsamts weiterhin diffus, zudem sind eine Reihe von Ausbrüchen in stationären Einrichtungen zu verzeichnen. „Nicht nur in Hanau, sondern im gesamten Kreis ist es derzeit, mit Stand Mittwoch, völlig offen, wie sich die Infektionszahlen entwickeln werden. Wie schon in der gesamten Pandemie sehen wir mit den heutigen Zahlen das Geschehen von vor 10 bis 14 Tagen und noch nicht die möglichen Auswirkungen der Feiertage“, mahnen die Verantwortlichen weiter.
Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Oberbürgermeister Claus Kaminsky haben am Mittwoch in einer längeren Telefonkonferenz über das weitere Vorgehen beraten. „Der Main-Kinzig-Kreis hat immer klargemacht, dass wir den Vorgaben der Landesregierung folgen und die Einschränkungen für die Menschen so gering wie irgend möglich halten. Das gilt, auch wenn wir weiterhin die Infektionszahlen für nicht gänzlich belastbar halten“, erklärte Landrat Stolz. „In Hanau haben wir aber nochmal eine besondere Situation, weil hier in der größten Stadt im Kreis die Inzidenz noch deutlich über 200 liegt und das mit ganz wenigen Ausnahmen auch in den letzten Tagen der Fall gewesen ist. Dieser Wert, die fachliche Einschätzung des Geschehens und die zentralörtliche Funktion von Hanau bringt die Notwendigkeit mit sich, die Maßnahmen weiterhin aufrecht zu erhalten, sonst laufen wir Gefahr, im Hanauer Umland ebenfalls wieder verschärfte Infektionslagen zu sehen“, so Stolz, Kaminsky und Simmler gemeinsam.
Oberbürgermeister Claus Kaminsky hatte die gesonderte Betrachtung der Brüder-Grimm-Stadt erbeten und trägt die Entscheidung des Landkreises voll und ganz mit: „Hanau ist leider noch ein gutes Stück davon entfernt, dass man hier über Lockerungen sprechen könnte. Wir müssen in der Stadtgesellschaft alle weiter einen starken Beitrag leisten und alle noch sensibler hinterfragen, welche privaten Treffen wirklich notwendig sind“, sagte Kaminsky. „Für Feierlichkeiten und nette Runden mit Freunden ist es noch nicht die Zeit, nicht nach Feierabend und nicht am Wochenende. Die Verlängerung der Ausgangssperre für Hanau ist eines der deutlichsten Signale, die Politik und Verwaltung hier aussenden können. Ich bitte die Hanauerinnen und Hanauer, dieses Signal ernstzunehmen.“
Daran schloss Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler einen Appell an die Bürgerinnen und Bürger der anderen 28 Städte und Gemeinden an. „Ein Inzidenzwert weit über 150 ist nichts, was uns zum Durchschnaufen veranlassen kann. Unverändert gilt für alle Menschen von Maintal bis Sinntal abseits des Möglichen und vielleicht Erlaubten: Bleiben Sie, wann immer möglich, zu Hause und rein im Kreise ihres Hausstands, halten Sie Abstand und verzichten Sie auf private Treffen, ganz unabhängig von der Tages- oder Nachtzeit.“ Das Infektionsgeschehen – und das müsse bei allem Handeln und Tun bedacht werden - hänge sehr am Verhalten jedes und jeder Einzelnen.
Stolz, Simmler und Kaminsky waren sich im Gespräch einig, dass der Inhalt der neuen Allgemeinverfügung für die Stadt Hanau einen Eingriff in die Freiheitsrechte darstellt. Diese Einschränkung, zusätzlich zu den weiteren geltenden Maßnahmen, könne deshalb nur so lange gelten, bis von einem konstanten Absenken des Inzidenzwerts unter 200 ausgegangen werden kann, analog zur bisherigen Allgemeinverfügung, die für den gesamten Kreis bis Mittwoch galt. Das Infektionsgeschehen werde tagesaktuell für den gesamten Landkreis und für Hanau fokussiert bewertet. Die Maßnahmen für Hanau gelten erst einmal bis Donnerstag nächster Woche.
„Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten haben am Dienstag keinen Zweifel gelassen, dass wir das Infektionsgeschehen nur in den Griff bekommen, wenn wir noch eine Weile länger die notwendigen Einschränkungen mittragen. In diesem Geiste setzen wir die konsequente Eindämmungsstrategie im Main-Kinzig-Kreis gemeinsam fort, die für Hanau eine differenzierte Betrachtung beinhaltet“, äußerten sich Stolz, Simmler und Kaminsky in einer gemeinsamen Pressemitteilung.
Insbesondere die anhaltend hohe Belastung und Auslastung im Gesundheits- und Pflegebereich deute stark darauf hin, dass die über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel gemeldeten Fälle das Infektionsgeschehen nicht belastbar abbilden. „Es gilt jetzt mehr denn je, nicht nachzulassen in unseren Anstrengungen und alle nicht notwendigen Begegnungen mit anderen Menschen zu vermeiden, auch wenn das zunehmend schwerer fällt. Das ist für uns alle eine sehr belastende Situation. Aber es geht hier letzten Endes darum, Ansteckungen so gut es geht zu vermeiden und damit auch Leben zu retten“, erklären Thorsten Stolz und Susanne Simmler.
Sie appellieren nach wie vor an die Eigenverantwortung der Menschen, sich durch das Einhalten der Hygiene- und Abstandsbestimmungen und das regelmäßige Lüften der Wohnräume gegenseitig zu schützen. Das sei umso wichtiger, weil nach wie vor ein Großteil der Ansteckungen im privaten und familiären Bereich stattfinde, also einem Bereich, in dem keine Kontrollen stattfinden. „Bitte beherzigen Sie die Abstandsregeln und tragen Sie, wo immer der Mindestabstand gar nicht oder nur schwer einzuhalten ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung, auch bei Treffen von sich nahestehenden Menschen, die nicht im selben Haushalt leben“, wendet sich Gesundheitsdezernentin Simmler an die Bürgerinnen und Bürger.
„Wir wissen, dass die Gemengelage insgesamt schwierig ist und dass sich auch Bürgerinnen und Bürger präventiv eine Verlängerung der Ausgangssperre gewünscht hätten. Eine solche stellt jedoch eine drastische Einschränkung der Grundrechte dar und ist angesichts der aktuellen Inzidenzwerte rechtlich nicht haltbar“, verdeutlicht Landrat Thorsten Stolz. Die gesonderte Betrachtung Hanaus ist vom Land Hessen für Städte mit zentralörtlicher Funktion ausdrücklich erlaubt.

Gesundheitsamt meldet 126 Neuinfektionen und fünf Todesfälle (05.01.2021)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für Montag 126 laborbestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus und fünf weitere Todesfälle gemeldet. Damit steigt die Sieben-Tages-Inzidenz des Main-Kinzig-Kreises von 159 am Vortag auf jetzt 175. Die Verstorbenen wohnten in Freigericht (2), Birstein, Hanau und Nidderau. Das Gesundheitsamt geht davon aus, dass nach den Feiertagen, an denen zahlreiche Arztpraxen geschlossen hatten und auch die Testlabore ihre Kapazitäten gedrosselt hatten, erst in dieser Woche ein verlässlicher Trend zum Infektionsgeschehen im Kreis ablesbar ist. ...

Nachdem sieben Fälle nachträglich aus der Statistik herausgenommen werden mussten, liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 11393. Als infektiös eingestuft werden aktuell 1449 Menschen, von der akuten Virusinfektion erholt haben sich 9706 Personen. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 238 Menschen aus dem Kreisgebiet gestorben. Die Lage in den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern ist nach wie vor angespannt: Im Zusammenhang mit Covid-19 werden 170 Personen medizinisch versorgt, darunter sind 149 Menschen, die im Main-Kinzig-Kreis leben. Intensivmedizinische Betreuung benötigen 33 Patienten und Patientinnen, 19 sind auf ein Beatmungsgerät angewiesen.
Die von den 126 bestätigten Neuinfektionen betroffenen Personen wohnen in: Hanau (37), Maintal (13), Birstein (7), Bruchköbel (6), Rodenbach (6), Jossgrund (6), Wächtersbach (6), Erlensee (6), Freigericht (6), Gelnhausen (6), Langenselbold (4), Sinntal (4), Nidderau (3), Niederdorfelden (2), Brachttal (2), Großkrotzenburg (2), Schöneck (2), Gründau, Bad Soden-Salmünster, Biebergemünd, Hasselroth, Linsengericht und Schlüchtern. Zwei Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

Gesundheitsamt meldet 68 Neuinfektionen und zwei Todesfälle (03.01.2021)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für den Neujahrstag 68 bestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus gemeldet und weitere zwei Todesfälle. Die Verstorbenen wohnten in Birstein und Rodenbach. Die Sieben-Tagesinzidenz des Main-Kinzig-Kreises lag damit bei 163. Das Kreisgesundheitsamt weist jedoch darauf hin, dass der Inzidenzwert feiertagsbedingt derzeit eine geringere Aussagekraft besitzt. Erst im Laufe der neuen Woche würden die Werte wieder belastbarer sein. fast unverändert bei 162. Der Verstorbene wohnte in Bad Soden-Salmünster. ...

Nachdem neun laborbestätigte Coronavirus-Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, nun bei 11.241. Als aktuell infektiös eingestuft werden 1.661 Personen. 9.347 Menschen haben die akute Virusinfektion mittlerweile wieder überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 233 Menschen mit Wohnort im Kreisgebiet gestorben.

Die von den 68 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (26), Großkrotzenburg (11), Gründau (5), Gelnhausen, Maintal (je 4), Freigericht, Jossgrund, Rodenbach (je 3), Bad Soden-Salmünster, Erlensee (je 2), Bad Orb, Bruchköbel, Hammersbach und Sinntal. Ein Fall wurde noch nicht zugeordnet.

109 Neuinfektionen und ein Todesfall (01.01.2021)

Für Donnerstag hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises 109 laborbestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus und einen weiteren Todesfall gemeldet. Die Sieben-Tages-Inzidenz des Main-Kinzig-Kreises bleibt fast unverändert bei 162. Der Verstorbene wohnte in Bad Soden-Salmünster. ...

Nachdem sieben Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 11.164 Personen. Als infektiös eingestuft werden aktuell 1.775 Menschen. Die akute Virusinfektion überstanden haben 9.158 Personen. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind im Main-Kinzig-Kreis 231 Menschen gestorben.

Die von den 109 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (28), Maintal (15), Nidderau (12), Bad Soden-Salmünster (6), Bruchköbel (6), Langenselbold (6), Wächtersbach (6), Birstein (3), Erlensee (3), Großkrotzenburg (3), Gründau (3), Niederdorfelden (3), Freigericht (2), Linsengericht (2), Schlüchtern (2), Schöneck (2), Bad Orb, Biebergemünd, Hammersbach, Hasselroth, Sinntal und Steinau. Ein Fall ist noch nicht zugeordnet.

201 Neuinfektionen und 16 Todesfälle (31.12.2020)

Für Mittwoch hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises 201 laborbestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus und 16 weitere Todesfälle gemeldet. Die Sieben-Tages-Inzidenz des Main-Kinzig-Kreises bleibt fast unverändert bei 163. Die Verstorbenen wohnten in Hanau (12), Großkrotzenburg, Maintal, Nidderau und Sinntal. ...

Nachdem zehn Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 11.048 Personen. Als infektiös eingestuft werden aktuell 1947 Menschen. Die akute Virusinfektion überstanden haben 8871 Personen. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind im Main-Kinzig-Kreis 230 Menschen gestorben.

Die von den 201 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (55), Maintal (17), Sinntal (15), Bruchköbel (10), Erlensee (8), Gelnhausen (8), Großkrotzenburg (8), Rodenbach (7), Freigericht (7), Nidderau (7), Langenselbold (6), Steinau (6), Bad Soden-Salmünster (5), Schlüchtern (5), Linsengericht (5), Gründau (4), Wächtersbach (4), Jossgrund (4), Bad Orb (3), Flörsbachtal (3), Schöneck (2), Hasselroth (2), Birstein (2), Niederdorfelden (2), Brachttal, Hammersbach und Neuberg. Drei Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

179 Neuinfektionen und 18 Todesfälle (30.12.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für Dienstag 179 neue laborbestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus und 18 weitere Todesfälle gemeldet. Die Sieben-Tagesinzidenz, die seit Mitte November in dieser Woche im Main-Kinzig-Kreis erstmals wieder unter die Marke von 200 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen auf 100.000 Einwohner hochgerechnet gerutscht ist, liegt seit gestern fast unverändert bei 160. ...

Durch die Feiertage ist davon auszugehen, dass aus dieser Verbesserung bei der Inzidenz noch kein verlässlicher Trend abzulesen ist, da über die Feiertage und dem folgenden Sonntag deutlich weniger getestet wurde. 

Die Verstorbenen wohnten in Hanau (12), Birstein, Großkrotzenburg, Maintal, Nidderau, Schlüchtern und Schöneck. Nachdem zehn Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Zahl derjenigen Menschen, die sich seit März mit dem Coronavirus infiziert haben, nun bei 10.837. 8661 Menschen haben die akute Virusinfektion mittlerweile wieder überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 214 Menschen mit Wohnort im Kreisgebiet gestorben. 
Die Situation in den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern ist weiterhin angespannt. Dort werden 165 Patientinnen und Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt. Darunter sind 142 Personen, die im Main-Kinzig-Kreis ihren Wohnort haben. Intensivmedizinische Betreuung benötigen 29 Menschen, auf ein Beatmungsgerät angewiesen sind 15 Patienten und Patientinnen.

Die von den 179 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (58), Maintal (13), Bruchköbel (9), Großkrotzenburg (9), Linsengericht (9), Bad Soden-Salmünster (8), Freigericht (8), Erlensee (7), Langenselbold (5), Brachttal (5), Nidderau (5), Biebergemünd (4), Schlüchtern (4), Sinntal (4), Neuberg (3), Gelnhausen (3), Steinau (3), Wächtersbach (3), Gründau (3), Birstein (3), Hasselroth (3), Rodenbach (2), Bad Orb, Hammersbach, Jossgrund, Niederdorfelden, Ronneburg und Schöneck. Zwei Fälle wurden nicht zugeordnet.

51 Neuinfektionen und acht Todesfälle (29.12.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für Montag 51 bestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus gemeldet und weitere acht Todesfälle. Die Verstorbenen wohnten in Hanau (4), Biebergemünd, Freigericht, Maintal und Sinntal. Die Sieben-Tagesinzidenz des Main-Kinzig-Kreises sinkt auf nun 164.  ...

Das Kreisgesundheitsamt weist darauf hin, dass der Inzidenzwert feiertagsbedingt derzeit eine geringere Aussagekraft besitzt. An Weihnachten und dem folgenden Sonntag wurde deutlich weniger getestet. Kurzfristig werde es daher keine Lockerungen der geltenden Beschränkungen geben, so der Kreis in einer Mitteilung. Für die kommenden Tage und damit auch für Silvester bleibe es bei der Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr. Zudem dürfen keine Böller gezündet werden. Eine Drosselung der Testaktivität durch geschlossene Praxen und eine geringere Kapazität in den Testlaboren ist auch für das Silvester- und Neujahrswochenende zu erwarten. Daher erwartet der Main-Kinzig-Kreis erst im Laufe der ersten Januarwoche wieder belastbarere Zahlen zu Neuinfektionen und zum Inzidenzwert. 
Nachdem drei laborbestätigte Coronavirus-Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, nun bei 10.648. Als aktuell infektiös eingestuft werden 1.972 Personen. 8.480 Menschen haben die akute Virusinfektion mittlerweile wieder überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 196 Menschen mit Wohnort im Kreisgebiet gestorben. Die Situation in den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern bleibt angespannt. Dort werden 157 Patientinnen und Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt. Darunter sind 138 Personen, die im Main-Kinzig-Kreis wohnen. Intensivmedizinische Betreuung benötigen 22 Menschen, auf ein Beatmungsgerät angewiesen sind 11 Patienten und Patientinnen. 

Die von den 51 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (16), Maintal (5), Bruchköbel (4), Nidderau (3), Bad Soden-Salmünster, Biebergemünd, Rodenbach, Schlüchtern, Sinntal, Wächtersbach (je 2), Brachttal, Erlensee, Gelnhausen, Großkrotzenburg, Langenselbold, Linsengericht, Neuberg, Niederdorfelden und Steinau. Zwei Fälle wurden noch nicht zugeordnet.