Welche Geschäfte dürfen öffnen, welche nicht?
Für den Publilumsverkehr verboten:

- Angebote von Freizeitaktvitäten (drinnen und draußen)
- Clubs, Discotheken
- EMS-Studios
- Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
- Freizeitparks
- Jugendhäuser
- Kinos und Freilichtkinos
- Konzerthäuser
- Kunstschulen
- Messen
- Museen (auch Orte für Kunstausstellungen mit anderen Bezeichnungen)
- Pilates-Studios
- Saunen
- Schlösser
- Schwimmbäder
- Seniorenbegegnungsstätten
- Spielbanken und Spielhallen
- Tanzlokale
- Tanzschulen
- Thermalbäder
- Tierparks
- Wettannahmestellen inkl. Lotto- und Totoannahmenstellen (Ausnahme, wenn sie Bestandteil eins anderen erlaubten Geschäftes wie z.B. Kiosk sind)
- Yoga-Studios
- Zirkusveranstaltungen
- Zoos

Um das Infektionsgeschehen zu verlangsamen sind für den Publikumsverkehr verboten:

- Bordelle und Prostitutionsstätten, Stundenhotels u.ä.
- Tanzveranstaltungen
- Großveranstaltungen, bei denen die Einhaltung der Abstans- und Hygieneregeln typischerweise nicht sichergestellt werden können

Folgende Hygienemaßnahmen gelten für Verkaufsstätten und ähnliche Einrichtungen:
  • − Pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche darf eine Person eingelassen werden. Der verpflichtende Mindestabstand von 1,5 Meter bleibt bestehen. Als Richtgröße sollen auch hier für jede Person drei Quadratmeter zur Verfügung stehen.
  • − Abstand von 1,5 Metern zwischen Personen, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind,
  • − Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen werden gut sichtbar angebracht
  • − Das Betreten des Publikumsbereichs von Geschäften ist nur gestattet, wenn für die gesamte Dauer des Aufenthaltes eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird. Beim Einkaufen können die empfohlenen Mindestabstände nicht immer sicher eingehalten werden. Daher müssen zukünftig medizinische Masken getragen werden. Neben FFP2-Masken zählen dazu auch OP-Masken. Diese Masken schützen besser vor einer Übertragung des Virus als einfache Alltagsmasken.
Die Pflicht eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, gilt auch in Ladenstraßen von Einkaufszentren, überdachten Einkaufspassagen und auf Wochenmärkten sowie in Restaurants bem Betreten und Verlassen. Aus Praktikabilitätsgründen muss eine Zugangssteuerung auf Wochenmärkten nicht erfolgen.

Folgende Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege sind untersagt (und dürfen auch nicht in erlaubten Betrieben erbracht werden):

- Barber-Shop
- Brow-Bar
- Friseure
- Kosmetikstudios
- Kosmetische Fußpflege
- Nagelstudios (kosmetisch-ästhetische Mani- und/oder Pediküre)
- Massage-Praxen (soweit nicht ärztlich verordnet)
- Piercing-Studios
- Spa-Betriebe
- Tattoo-Studios
- Thai-Massage-Studios
- Waxing-Studios
- Wellness-Studios
- Wimpernstudios

Für Betriebe, die körpernahe Dienstleistungen anbieten (wie Heilpraktiker, Physiotherapeuten sowie Betriebe, die medizinisch notwendige Behandlungen anbieten) gelten verschärfte Hygieneregeln, da das Übertragungsrisiko durch unvermeidliche Nahkontakte während der Erbringung der Dienstleistung deutlich gesteigert ist:
  • - Für Personen, die in Betrieben mit körpernahen Dienstleistungen tätig sind, gilt für die gesamte Dauer eines Kundenkontaktes die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • - Wie in der Gastronomie gilt, dass die Kontaktdaten erfasst werden müssen.
  • − Für Kundinnen und Kunden gilt, dass das Betreten nur gestattet ist, wenn für die gesamte Dauer des Aufenthaltes eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird.
  • − Kundinnen und Kunden ist die Abnahme nur gestattet, soweit und solange die Inanspruchnahme der Dienstleistung nur ohne Mund-Nasen-Bedeckung erfolgen kann.
  • − Die Begleitung betreuungsbedürftiger Personen (beispielsweise Kinder unter 6 Jahren) ist zulässig).
Bei Fragen zum Hygiene-Konzept sind die Hygiene-Helfer der Stadt Hanau via Mail hygiene-corona@hanau.de erreichbar.
Erlaubt ist in Hessen inzwischen auch die Öffnung von Restaurants, Gaststätten, Cafés, Biergärten, Mensen, Hotels (zur gemeinschaftlichen Nutzung bestimmte Sauna-, Schwimm- und Wellnessbereiche bleiben geschlossen) erlaubt.
Wo bekomme ich Hilfe bei der Erstellung eines Hygiene-Konzepts?
Zu den aktuellen Lockerungen gehört, dass Abstands- und Hygiene-Regeln einzuhalten sind. Der Krisenstab der Stadt Hanau bietet die Unterstützung der „Hygiene-Helfer“ an. Sie haben praxistaugliche Konzepte erarbeitet, beraten telefonisch und vor Ort. Das Team unter der Leitung von Dr. Silke Hoffmann-Bär erreichen Sie via Mail hygiene-corona@hanau.de.
Sind Restaurants und Bars geöffnet?
Restaurants, Gaststätten, Eisdielen, Eiscafés und andere Gewerbe dürfen Speisen und Getränke ausschließlich zur Abholung oder Lieferung anbieten.

Die Abholung darf nur erfolgen,

- wenn sichergestellt ist, dass Speisen und Getränke ohne Wartezeit zur Verfügung stehen oder die Warteplätze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens1,5 Metern zwischen Abholerinnen und Abholtern gewährleistet werden kann
- geeignete Hygienemaßnahmen getroffen und überwacht werden sowie
- Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen erfolgen.

Zur Abholung gehören auch Drive-In-Angebote.

Kantinen für Betriebsangehörige und Mensen für Studierende, Schülerinnen und Schüler o.ä. dürfen Speisen und Getränke auch zum Verzehr auch vor Ort anbieten, wenn die Abstands- und Hygieneregeln beachtet werden.

Zu schließen sind Einrichtungen, deren Schwerpunkt nicht im Anbieten von Speisen liegen. Dazu gehören insbesondere:

- Bars
- Kneipen
- Schankwirtschaften
- Shisha-Bars
 
Sind Hotels, Campingplätze, Ferienhäuser geöffnet?
Übernachtungsangebote sind nur zu notwendigen Zwecken erlaubt. Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind nicht erlaubt. Dies schließt Flusskreuzfahrtschiffe und Vermietungen von Ferienhäusern und Campingplätzen ein. Auch Busreisen zu touristischen Zwecken haben zu unterbleiben. Die Eigennutzung von Ferienhäusern, -wohnungen,  Wohnwagen  o.ä. ist  grundsätz­lich gestattet.
 
Unter Übernachtungen zu notwendigen Zwecken fallen insbesondere unaufschiebbare berufliche, oder zwingende familiäre Verpflichtungen oder persönliche Erfordernisse.
 
Eine notwendige berufliche Verpflichtung ist gegeben, wenn die persönliche Teilnahme vor Ort aus zwingenden beruflichen Gründen erforderlich und das Ausweichen auf alternative (Tele-) Kom­ munikationsmittel sowie die Teilnahme vor Ort durch einen Vertreter nicht möglich ist. Hierzu ge­ hört insbesondere auch die Teilnahme an Maßnahmen der Tierseuchenprävention und -bekämp­ fung.
 
Eine zwingende familiäre Verpflichtung ist gegeben, wenn gesundheitliche Gründe die persönli­ che Anwesenheit erfordern. Darunter sind insbesondere Zusammentreffen der Familienangehöri­ gen sowie deren feste Lebenspartnerinnen und Lebenspartner im Zusammenhang mit Geburten, der notwendigen Pflege, palliativer Behandlungen und dem Versterben zu verstehen.
(Runde) Geburtstage, Hochzeiten und weitere feierliche Anlässe (bspw. Jubiläen, Einschulungen, Feierlichkeiten mit religiösem Hintergrund) stellen keine familiären Verpflichtungen dar, die einen notwendigen Zweck begründen.
 
Persönliche Erfordernisse stellen beispielsweise unaufschiebbare medizinische Gründe dar. Es wird empfohlen ein diesbezügliches Erfordernis vom behandelnden Arzt mittels Attest bestätigen zu las­ sen.
 
Betriebe und Personen, die Übernachtungsangebote zu notwendigen Zwecken anbieten, müssen ernsthaft prüfen, ob Anzeichen für Falschangaben vorliegen. Bei begründeten Zweifeln ist die Übernachtung abzulehnen.
 
Zum zulässigen Übernachtungsangebot gehört auch die Bewirtung und Verpflegung der Gäste.
Sind Spielbanken und Spielhallen geöffnet?
Nein, sie sind geschlossen.
Gibt es beim Einkauf Reglementierungen?
Ja, in Hessen gilt die erweiterte Maskenpflicht in Geschäften und auf dem Wochenmarkt. Sowohl beim Einkaufen wie auf dem Wochenmarkt können die empfohlenen Mindestabstände nicht immer sicher eingehalten werden. Daher müssen in beiden Bereichen medizinische Masken getragen werden. Neben FFP2-Masken zählen dazu auch OP-Masken. Diese Masken schützen besser vor einer Übertragung des Virus als einfache Alltagsmasken.Weiterhin sind Abstandregeln und Hygienevorschriften zu beachten. Mehr Infos finden HIER.
Ich kann nicht selber einkaufen gehen – wie bekomme ich Lebensmittel?
Bitten Sie Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn darum, Ihnen zu helfen: Sie können die Lebensmittel einfach vor Ihrer Tür abstellen. Die Stadt Hanau hat zudem Informationen gebündelt, als Anlaufstelle aufgebaut, an die sich Hilfsbedürftige wenden können. Achtung: Die Kriminalpolizei warnt vor möglicherweise unseriösen Hilfsangeboten, die unter anderem in sozialen Netzwerken angeboten werden. Die Kripo rät daher, mit solchen Aufträgen nur solche Personen zu betrauen, die persönlich bekannt und vertrauenswürdig sind.
Wie kann man den Hanauer Einzelhandel und die Gastronomie unterstützen?
Auf der Seite www.hanau-vorfreude.de können sich Hanauer Händler, Dienstleister und Gastronomen kostenlos registrieren. Unter „Lieblingsort“ finden Kunden eine Liste der teilnehmenden Betriebe, können dort Gutscheine ohne Gültigkeitsbeschränkung erwerben oder auch ein „Trinkgeld“ spenden. Das Geld geht per Überweisung oder Paypal direkt an den Händler, Dienstleister oder Gastronomen. Damit sollen die Betriebe während der Einschränkungen zusätzliche Einnahmen erzielen können.
Sind unseriöse Menschen unterwegs?
Leider ja! Betrüger wittern eine Chance, aus der aktuellen Pandemie-Situation Profit zu schlagen und vor allem hilfsbedürftige Mitbürger zu schädigen. Die Kriminalpolizei rät daher, mit Aufträgen nur Personen zu betrauen, die persönlich bekannt und vertrauenswürdig sind. Fallen Sie zum Beispiel nicht auf falsche Feuerwehrleute herein, die von Haus zu Haus zu gehen und angeblich Rauchmelder kontrollieren wollen. Auch andere Rettungsdienste sind zurzeit nicht unterwegs. Ebenso Mitarbeiter des Gesundheitsamtes oder anderer Institutionen nicht. Die Kriminalpolizei warnt weiterhin vor möglicherweise unseriösen Hilfsangeboten, die unter anderem in sozialen Netzwerken angeboten werden. Laut Polizei wurden mitunter auch schon entsprechende Zettel in Briefkästen vorgefunden. Den Fachleuten des Kommissariats für Betrugsdelikte liegen Erkenntnisse vor, dass es bei diesen Angeboten nicht immer mit rechten Dingen zugeht.
Ist die Hanauer Tafel geöffnet?
Ja, die Hanauer Tafel hat zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Sofern Kranke oder Risikopersonen nicht persönlich dort zu ihren Terminen erscheinen können, ist es durchaus möglich, eine Vertrauensperson zu schicken. Voraussetzung: Tafelausweis und Personalausweis des Berechtigten mitbringen, Personalausweis der abholenden Person bereithalten und in der üblich vereinbarten Zeit erscheinen. Die Hanauer Tafel hat zudem einen sogenannten „Gabenzaun“ am Johanneskirchplatz hinter der Alten Johanneskirche errichtet, wo sich Bedürftige rund um die Uhr versorgen können. Wer helfen möchte, sollte die Gaben (Obst, Süßwaren, Lebensmittel, Hygieneartikel, Bekleidung entsprechend der Jahreszeit) in Plastik verpacken und das Obst vorher waschen. „Denken Sie daran, dass gerade in Zeiten der Corona-Pandemie besonders auf Hygiene geachtet werden muss. Daher müssen die Tüten beschriftet sein, damit man sofort sieht, was darin ist und nicht alle Tüten aufgerissen und durchwühlt werden", erklärt Organisatorin Jutta Knisatschek. Auch bittet sie Spendenwillige darum, den Gabenzaun nicht als „Abfallstelle" zu missbrauchen, also nicht einfach Dinge zu „entsorgen", sondern zu überlegen, was bedürftige Menschen brauchen könnten.
Findet der Hanauer Wochenmarkt statt?
Der Hanauer Wochenmarkt dient der Lebensmittelversorgung und findet daher weiterhin mittwochs und samstags von 6 bis 14 Uhr auf dem Marktplatz statt. Wichtig: Halten Sie sich beim Wochenmarkt-Besuch an die Regeln: Abstand halten und Maske tragen. Die Maskenpflicht gilt nämlich auch auf dem Wochenmarkt. Für gastronomische Angebote auf dem Wochenmarkt gelten die Regeln wie bei Restaurants: Die Kontaktdaten müssen erfasst werden.

Auch auf dem Hanauer Wochenmark besteht die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken: Die Stadt weist daraufhin, dass neben Betreiber*innen und Verkäufer*innen auch Besucher*innen des Wochenmarktes medizinische Masken (OP-Masken oder virenfilternde Masken der Standards FFP2, KN95 oder N95) als Mund-Nasen Bedeckungen zu tragen haben. Stoffmasken sind somit zukünftig nicht mehr zulässig.  Die Besucher*innen des Hanauer Wochenmarktes werden gebeten dies zu berücksichtigen.
Muss ich auf dem Hanauer Wochenmarkt eine medizinische Maske tragen?
Ja, auch auf dem Hanauer Wochenmark besteht die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken: Die Stadt weist daraufhin, dass neben Betreiber*innen und Verkäufer*innen auch Besucher*innen des Wochenmarktes medizinische Masken (OP-Masken oder virenfilternde Masken der Standards FFP2, KN95 oder N95) als Mund-Nasen Bedeckungen zu tragen haben. Stoffmasken sind somit zukünftig nicht mehr zulässig.  Die Besucher*innen des Hanauer Wochenmarktes werden gebeten dies zu berücksichtigen.